Hauptmenü öffnen
Textdaten
<<< >>>
Autor:
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Eine neue Methode zu inseriren
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 14, S. 240
Herausgeber: Adolf Kröner
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1888
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite

[240] Eine neue Methode zu inseriren. In London ist eine Aktiengesellschaft mit einem Kapital von zwei Millionen Mark gegründet worden, welche einen Briefbogen sammt einem mit einer Penny-Postmarke versehenen Konvert für den Preis von einem halben Penny verkaufen will. Dies sieht auf den ersten Blick wunderbar genug aus, doch englische Aktiengesellschaften machen die Rechnung nicht ohne den Wirth. Des Räthsels Lösung besteht in den Inseraten, mit denen die Ränder des Briefbogens und des Konverts bedenkt sind. An jedem Packet von tausend Konverts und Briefbogen hofft die Gesellschaft durch diese Inserate wesentlich zu profitiren. Das Patent für diese Insertionsmethode hat ein Deutscher, J. Hertz, erworben: für 440 000 Mark hat die Gesellschaft die Patentrechte und Handelsmarken des Herrn Hertz gekauft. Vielleicht erfindet ein genialer Kopf in Deutschland noch eine neue Inserirungsmethode – man kann ja durch solche Erfindung ein reicher Mann werden.

†