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Textdaten
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Autor: unbekannt
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Titel: Ein nützliches Buch
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aus: Die Gartenlaube, Heft 11, S. 176
Herausgeber: Ferdinand Stolle
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1860
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
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[176] Ein nützliches Buch. Die Hunderte kleiner und großer Bedürfnisse des häuslichen Lebens erfordern nicht nur mancherlei Wissen, sondern auch ein vielseitiges Können, wenn wir nicht alle Augenblicke abhängig sein wollen von dem berufsmäßigen Beistände Anderer. Wer auf dem Gebiete des Könnens erfahren ist, steht in seinem Hauswesen weit selbstständiger und gesicherter da, als Andere, die sich in den tausend kleinen Verlegenheiten des Lebens „nicht zu helfen wissen.“ Ein überaus brauchbarer Rathgeber zur Erlangung dieser Unabhängigkeit ist das jetzt lieferungsweise in dritter Auflage erscheinende „Hauslexikon, herausgegeben unter Mitwirkung namhafter Gelehrter und Techniker von Dr. Heinrich Hirzel“ (Leipzig, bei Breitkopf und Härtel). Erfreute sich schon die erste und zweite Auflage des großen Beifalls, auf welchen der Name des Herausgebers Professor Dr. Fechner im Voraus die gerechtesten Ansprüche begründete, so erfreut sich die dritte Auflage erheblicher Vorzüge, welche neben der Vortrefflichkeit der Artikel das große Verdienst des Herausgebers sind, der die Redaction und den Plan des Ganzen mit musterhafter Umsicht leitet und für die chemischen und viele damit verwandten Artikel auch der befähigtste Verfasser ist. Nicht leicht können wir daher unseren Lesern und namentlich auch den Hausfrauen unter unseren Leserinnen ein nützlicheres Buch empfehlen, als das „Hauslexikon“, welches in keiner Hauswirthschaft fehlen sollte. Von den achtzehn Lieferungen (zu 20 Sgr.) sind bisher sieben erschienen. Neuerdings hat die Buchhandlung von F. A. Brockhaus in Leipzig durch ein „illustrirtes Haus- und Familien-Lexikon“ eine Mitbewerbung begonnen, welche jedoch trotz der Illustrationen dem Hirzel’schen Buche weit nachsteht und namentlich an Ungleichmäßigkeit und Planlosigkeit leidet, wenn wir auch den einzelnen Artikeln ihren Werth nicht absprechen wollen. In dem erschienenen ersten Hefte des zweiten Hauslexikons sind auf Seite 1–80 (Aachener Bäder – Accent) nur 33 Artikel, während derselbe Buchstabenumfang (Aal–Acceptation) auf 30 Seiten 63 Artikel im Hirzel’sehen Hauslexikon darbietet. Beim Aufschlagen des Brockhaus’schen Lexikons möchte man glauben, es sei auf ein naturwissenschaftliches Lexikon abgesehen, denn billig wundert man sich in einem „Handbuche für das praktische Leben“, wie es sich im Prospectus nennt, einen 8 Seiten langen Artikel über „Aasgeier“ mit 4 Holzschnitten zu finden, die, nebenbei gesagt, sehr uncorrekt und schlecht gedruckt sind. Eben so wenig erwartet man hier Abbildungen chirurgischer Instrumente, wie im Artikel „Abbinden.“