Ein Besuch in Canton

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Titel: Ein Besuch in Canton
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aus: Die Gartenlaube, Heft 20, S. 281-283
Herausgeber: Ferdinand Stolle
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Erscheinungsdatum: 1857
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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Ein Besuch in Canton.

Zeitungsleser haben das Wort Canton neuerdings öfter sehen müssen, als ihnen auf die Letzt lieb war. Doch hört’s lange noch nicht auf. Die englische Flotte ist aus verschiedenen Gegenden der Erde nach Canton unterwegs, um den angefangenen Krieg fortzusetzen und sich auf diesem nicht mehr ungewöhnlichen Wege einen besseren Frenndschafts- und Handelsvertrag zu erwerben. „Höhere“ Politiker sagen: das machen sie ganz Recht! China muß der Cultur aufgeschlossen und aufgeschossen werden. Was kümmert’s uns, ob die englischen Behörden in China und zu Hause gelogen haben, um eine Kriegsursache anzugeben und gegen alle Wahrheit, gegen alle Thatsachen zu behaupten? Civilisation! Civilisation! Keine östliche Barbarei! – Wir wollen hier nicht untersuchen, ob man um der „Civilisation“ willen Nothlügen machen müsse. Es ist genug, wenn wir und andere ehrliche Leute behaupten und aus persönlicher wie historischer Erfahrung wissen, daß man sich niemals mit Lügen wirkliche Vortheile erwirbt. Was die Engländer mit ihrer auswärtigen Politik betrifft, so ist allerdings Lüge und Gewalt (gegen Schwache) Geschäftsordnung, aber die „Nation“ büßt dafür und wird immer ärmer, je mehr sich die Einzelnen bereichern. Sie haben keinen reellen, dauernden Vortheil davon. Mit der besten Politik, nämlich der Ehrlichkeit, haben sie’s noch gar nicht versucht.

Ein Besuch in dem noch unzerstörten Canton, den wir mit dem Leser machen wollen, wird schon allein zeigen, daß die Engländer trotz der Beschränkungen, denen sie sich nach ihrem eigenen Vertrage von 1843 unterworfen hatten, Berührungspunkte genug hatten, um Handel zu treiben und sich durch dessen unwiderstehliche Macht civilisirenden und cultivirenden Einfluß zu verschaffen. Aber dieser ehrliche, solide Weg ist ihnen nicht rasch genug. Sie wollen schnell, also durch Betrug und mit Gewalt auf Kosten ihrer Kunden reich werden.

Canton, die blühendste Seehandelsstadt und Residenz eines ziemlich selbstständigen Vicekönigs, breitet sich, wie London an der Themse, erst mehrere Meilen von der Mündung des Flusses, dem Tschukiang, in einer Ebene an den Flußufern aus. Vom Meere aus fährt man durch die Anson-Bay zwischen felsigen Vorgebirgen in den weiten Fluß hinein, auf welchem die riesige Stadt sich bald durch Vorboten ankündigt. An den Ufern winken Dörfer und Städte, auf dem Flusse werden die sonderbaren chinesischen Schiffe und Boote immer dichter. Diese beinahe rechtwinkeligen Kasten mit drei Balken statt der Masten in der Mitte, mit Etagen, die just wie Kartenhäuser in größerem Maßstabe aussehen, angemalten, grünen Drachen mit blutrothem Rachen, blutrothen Flaggen und Segeln und ein paar großen, vorn angemalten Augen, machen einen unwillkürlich lächerlichen Eindruck, wie Schifffahrt in der ersten Kindheit. Und doch fahren die Chinesen länger zur See, als irgend eine alte oder spätere Nation! Sie sind aber so wenig Kinder in dieser Kunst, daß die chinesischen Schiffsbauer sehr oft bessere amerikanische und englische Clippers und Schooners und Barken bauen, als die berühmtesten nautischen Architekten in New-York oder London – aber blos für Ausländer auf Bestellung. Die viereckigen Kasten für die Chinesen sind eine alte Gerechtigkeit, wovon [282] sie nicht abgehen. Es liegt in ihrem fabelhaft conservativen Blute. Die Boote der Mandarinen, die mit englischen und amerikanischen Flaggen immerwährend auf dem Flusse umherschießen, zischen mit ihren je vierzig Rudern durch das Wasser hin, daß sie oft mit dem besten Dampfschiffe fortkommen. Diese sind selbst in den Augen der clipperstolzen Amerikaner ein Wunder. Es ist also nicht Ungeschick, sondern Tradition, Sitte, Gewohnheit, welche diese lächerlichen Kasten für Handel und Wandel heiligt und so unentbehrlich macht.

Weiter den Fluß hinauf treten ungeheuere Festungswerke auf Höhen und Felsen (zur Deckung verschiedener Canäle und Nebenflüsse) sehr bedeutend in den Vordergrund der seltsamen landschaftlichen Scenerie. Grüne Hügel mit lachenden Baumgruppen und jeden Zoll breit hoch cultivirte Thäler, die sich unten hindurchwinden, ungeheuere Reisfelder, unmittelbar auf dem angeschwemmten Boden der Ufer, umgeben von Alleen der stolzesten aller Palmen, der Bananen, auf das Wasser hineingebaute Vorsprünge zum Wohnen und für verschiedene industrielle Zwecke, ganze Reihen und Doppelreihen kleiner Kähne an die Ufer angesäumt und ein immer dichteres Gewimmel von Schiffen, Booten, Kähnen, Leichtern, Junken, Lorcha’s und wie sie sonst heißen, in allen möglichen Größen, Gestalten, Takelagen, Wimpeln, Segeln und Flaggen und drüben ein unabsehbares Labyrinth von Bauten und Menschen dazwischen – das zusammen ist Canton noch lange nicht, sondern erst Wampoa, die Rhede Cantons, wo viele Hunderte jährlich ankommender und mit Profit absegelnder ausländischer Schiffe den Engländern, Amerikanern, Holländern, Portugiesen u. s. w. beweisen, daß die Chinesen gern handeln und ihre kostbaren überflüssigen Güter, uns Labung und schöner Luxus (Thee und Seide!), mit Freuden gegen abendländischen Ueberfluß austauschen. Hätten sich dabei die Herren Ausländer mit ehrlichem kaufmännischem Profite begnügt, statt zu schmuggeln und zu betrügen, und endlich wieder zu bombardiren, so hätte sich China ganz auf natur- und culturgesetzlichem Wege von selbst vollends aufgemacht. –

Wir können uns in dem buntesten Gewimmel aller möglichen Nationen mit den Chinesen Wampoa’s nicht aufhalten, sondern fahren direct mit dem Dampfschiff-Omnibus nach Canton hinauf zwischen Ufern, die von Natur- und Civilisations-Ueppigkeit strotzen. Unmittelbar vom Flusse klettern dichte, schwere, wie Seide säuselnde Reisfelder an den Hügeln hinauf. Dazwischen gucken freundliche, weiße und zierliche Dörfer aus Bambushecken hervor. Prächtige Pagoden und Tempel wetteifern vergebens in Höhe mit den Kronen gigantischer Bananenbäume. Vor uns in der Ferne klärt sich der verschwommene Horizont immer deutlicher zu ganzen Trauben von vieldächerigen Thürmen und Galerien und Labyrinthen unabsehbarer Häuser auf. Das ist Canton. Die rothmastigen Mandarinenboote, die auf dem Wasser schwimmenden Vorstädte mit ganzen Geschwadern von Junken und flatternden Bannern, ein immer dichteres Ameisengewimmel von Fahrzeugen aller Art, die zuweilen den Fluß so dicht bedecken, daß man kaum Wasser dazwischen hindurchleuchten sieht, das dumpfe Surren und Sumsen, das die Luft wie ein elementarer Bestandtheil derselben füllt und tränkt – das sind die Beweise, daß wir eben in einer Stadt mit mehr als einer Million geschäftiger Einwohner landen. Freilich, die eigentliche innere Tatarenstadt bleibt uns hinter ihren hohen Mauern noch ein Geheimniß (unser Besuch fällt ja vor dem Bombardement). Wir legen in dem Venedig des himmlischen Reiches an, dem gemeinschaftlichen Tummelplatze aller Nationen mit den Chinesen, dem kosmopolitischen Theile des verschlossenen chinesischen Himmelreichs.

Den Hintergrund dieser kosmopolitischen Vorstadt am Wasser bilden palastartige Gebäude, die „Factoreien“ und Consulresidenzen Amerika’s, Englands, Dänemarks u. s. w. mit den flatternden National-Bannern. Um den Landungsplatz herum schwimmt die Stadt. Dahinter ganze Reihen und Fernsichten von chinesischen Palästen mit vergoldeten Façaden und zierlichem Schnitzwerk, lange Straßen von Häusern, Hütten und Villen mit hölzernen Wänden und Bambusdächern, mit Kneipen, Spiel- und Wetthäusern und Vergnügungsorten in großen Gärten, des Nachts erleuchtet von vielfarbigen Papierlaternen und großen seidenen Kugeln, dazwischen ein stets reges Gewimmel der ameisengeschäftigen, dichten Bevölkerung, amphibienartig zu Wasser und zu Lande mit Gesellschafts- und Einzelnkähnen und seltsamen getragenen Droschken, die sich erbarmungslos durch die sich quetschende Menge hindurchstoßen – welch’ eine malerische Scenerie, schillernd und blendend in allen Farben, Schwindel und Verwirrung erregend mit unabsehbarer Bewegung, phantastischer in der Wirklichkeit, als die luxuriöseste Prachtscene in einem Ballet oder in Tausend und eine Nacht! –

Das Dampfschiff legte mitten in einem Gewimmel von Tanka’s (kleinen Kähnen) vor einem großen, von Bäumen beschatteten Platze an, in dessen Mitte das amerikanische Sternenbanner wehte. Der eigentliche kosmopolitische Grund und Boden, auf welchem die Europäer sich tummeln, umfaßt etwa 500 Morgen. Die innere Tatarenstadt hinter den Mauern und alles Land über den eingeräumten Platz war verboten. Diese kosmopolitische Stadt zerfällt durch schneidende Straßen in dreizehn rechtwinkelige Gruppen. Zwei derselben, Alt- und Nen-Chinastraße, bestehen fast durchweg aus chinesischen Läden und Bazars, in denen die fabelhaftesten Massen von Schätzen chinesischer Industrie und Kunst zum Verkaufe aufgehäuft liegen, seidene Waaren von Kiangnan mit den üppigsten, feinsten Stickereien, Ebenholzkästchen mit Gold und Elfenbein ausgelegt zu Bildern, die man durch’s Vergrößerungsglas betrachten muß, um deren Zierlichkeit und Schönheit zu erkennen, Bilder mit Wasserfarben so zart und brillant, wie die Flügel der schönsten Schmetterlinge oder die Farbenhauche in Blumenkelchen, größtentheils Götter und deren Donnerkeile oder Krieger mit Pfeil und Bogen oder Verbrecher sich windend in der Buddhistischen Hölle oder liebliche Mädchengestallen, wie Schmetterlinge oder Paradiesvögel ohne Grund und Boden in himmlischer Luft schwebend, oder gravitätische Mandarinen auf dem Richterstuhle, umgeben von Polizei und Dolchen und Schwertern und Verbrechern, darstellend.

In den chinesischen Läden stechen ferner brillant hervor: lackirte Theebüchsen mit Malerei, Fächer, Theebretter, Porzellan von der feinsten, delicatesten Form und Masse, Bronzen, die wunderbarsten Elfenbeinschnitzwerke, deren Entstehung sich der geschickteste Mechaniker nicht erklären kann, und tausenderlei andere Erzeugnisse einer erstaunlichen Industrie, Ausdauer, Geschicklichkeit und Kunst. Mit der sanftesten Rede, ohne eine Spur von „r“, und einem wohlklingend verdorbenen englisch-portugiesischen Gemisch von Worten und dem unwiderstehlichsten Lächeln, das selbst im ältesten Gesichte noch etwas Naiv-Kindliches hat, überredet Dich der chinesische Kaufmann, zehn Dinge zu kaufen, von denen Du nicht eins brauchen kannst, und Preise dafür zu bezahlen, die Dich ein Vierteljahr hinterher in Verlegenheit halten.

Die Alt- und Neu-Chinastraße sind breit und gerade und durchaus mit Granitplatten gepflastert, gerade und kahl in ihrer größtentheils europäischen Scenerie im Vergleich zu dem malerischen Gedränge und Getöse der engen Windungen chinesischer Gassen, besonders der „Physic-street,“ welche aus den europäischen Theilen vom Osten nach Westen und zurück unaufhörliche Ströme von Waaren, Menschen und Sänften hin- und herschiebt und mit der innern Stadt vermittelt. Hier ist chinesisches Leben und Genießen: Haufen weicher, rother Mandarin-Apfelsinen, Wassermelonen von Amoy, Pfirsiche von Schantong, rother Brustbeeren von Petsche-li, lebendige Fische aus dem Tschukiang, wilde Hunde in Körben für die Lucullus-Tafeln der Reichen, geräucherte und plattgedrückte Enten, ganze Reihen und Schnüre getrockneter Ratten und Mäuse mit Kränzen von Katzenkeulen neben Rind- und Hammel- und grausam fettem Schweinefleisch. Welch’ ein Stoßen, Drängen und Schreien, aber niemals Zank und Gebalge! Ruhe, Geduld und Nachsicht, der größte Heroismus in passiver Ausdauer sind die hervortretendsten Vorzüge der Chinesen. Wie müssen die Engländer gewirthschaftet haben, um diese lächelnden, geduldigen Massen so in Wuth zu bringen! Aber auch jetzt tödten sie sich wieder häufig selbst und ihre Familien, um nichts mit Engländern zu thun zu haben, wie sie es im Opiumkriege tausendweise gethan. Von den Folgen des jetzigen Bombardements wissen wir nur erst einige Züge, z. B. daß in einem Dorfe bei Canton, wo die Engländer die brutalste Nothzucht getrieben, sich fast das ganze weibliche Geschlecht theils vorher, theils, von den Bestien erst verhindert, nachher selbst entleibte. –

Weibliche und höhere Personen sieht man nie in Physic-Street; sie lassen sich in Palanquincn, welche dort Droschken und Omnibus vertreten, von „Coolie’s“ tragen mit Vorläufern, die mit unbarmherzigen Knitteln hohen obrigkeitlichen Personen Platz machen. Ueberhaupt scheint Jeder, der Lasten trägt, eine Respectsperson. Schwerfällige Träger von Fruchtkörben treten und stoßen ungestraft Alles bei Seite, ohne daß sich Jemand muckt.

Hinter der ummauerten Mandschu-Stadt (die 1650, zuletzt unter allen chinesischen Städten, der Mandschu-Dynastie erlag und [283] auch seitdem eine besondere Unabhängigkeit unter Vicekönigen bewahrte) wohnen die hohen Behörden und die reichen Kaufleute, die Abends ihre Geschäfte verlassen, wie dies in London Mode ist, um in ihren Palästen zu schlafen, nur daß London in die Umgegenden eilt, Canton in’s Innere.

Einige haben mit Lebensgefahr das Innere besucht, aber größtentheils sehr enge Straßen und nur einige prächtige Plätze mit Palästen gefunden. Das Leben fällt in die Vorstädte, deren eine mit 300,000 Bewohnern ganz auf dem Wasser liegt. Die Gärten, die Kneipen, die Spielhäuser liegen alle in den Vorstädten. Spielen und Wetten ist eine Hauptleidenschaft, besonders mit Wachteln. Wachteln vertreten dort die englischen Rennpferde. Mitten auf der Straße, besonders an den Bollwerken, fordern sich ein Paar Wachtelbesitzer heraus, nehmen die Herausforderung an, lagern sich im Kreise von Zuschauern, die sofort auf eine oder die andere Wachtel wetten, und holen ihre mit künstlichen Stahlkrallen bewaffneten, abgerichteten Kämpfer heraus. Nachdem alle Wetten arrangirt sind, läßt man sie los und verfolgt deren grimmiges Duell mit der todtenstillsten Spannung, bis die eine flieht oder todt liegen bleibt. Dann jubelt’s und schreit’s und die Wetten werden sofort durch klingende Münze oder sonstige Tausche ausgeglichen. Manchmal bietet ein Enthusiast verwegene Preise auf die Siegerin, die aber selten für irgend einen Preis zu haben ist, wenigstens nicht unmittelbar nach dem Siege. Das Abrichten und Verkaufen von, und das Wetten auf Wachteln ist eine Hauptpassion aller Classen. Unter den Mandarinen liebt man auch Hahnenkämpfe. Auch Kartenspiele, Schach, Domino, Würfel u. s. w. müssen die allgemeine Spiellust befriedigen. Das Wachtelwettspiel, Tsoi-moi, wird am leidenschaftlichsten unter Fischern und Schiffern getrieben. Man findet sie allenthalben barfuß und halb nackt mit kurzen Pfeifen im Munde am Flusse, im Schmutze, in der Sonne um solche kämpfende Wachteln gelagert.

Aber was rasselt und ächzt hier durch die Menge? Ein „Tscha-“ oder „Cangue-Wanderer“ mit einem Holzpsosten von 60 bis 200 Pfund um den Hals und an einer Kette einher geschleppt. Auch sind in der Regel die Hände oben mit eingeklemmt. An diesem furchtbaren Halsbande, das der Verbrecher oft Wochen und Monate lang alle Tage auf der Straße herumtragen muß, wenn er nicht in brennender Sonne zusammensinkt und von dem Führer an der Kette aufgepeitscht wird, ist das richterliche Erkenntniß und eine Erzählung seines Verbrechens angeklebt. Ueberhaupt sind die Strafen in China durchweg scheußlich und grausam. Wenn wir jemals von einer sittlichen Entrüstung der „westlichen Civilisation“ gegen diese Barbareien gehört und die Ueberzeugung gewonnen hätten, daß man die Barbarei wirklich niederbombardiren wolle, um den Chinesen Humanität und Erlösung zu bieten, könnten wir uns mit Englands Politik versöhnen. Sie beruht aber auf Opium, Lüge und Heuchelei. Und damit kann sich kein anständiger Mensch einverstanden erklären. –