Hauptmenü öffnen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Wilhelm Busch
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Die zwei Brüder
Untertitel:
aus: Ut ôler Welt. Volksmärchen, Sagen, Volkslieder und Reime. S. 119
Herausgeber: Otto Nöldeke
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1910
Verlag: Lothar Joachim
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: München
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: ULB Düsseldorf und Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite


[119]
12.

In Schlüsselburg lebten zwei Brüder. Als der eine starb, mußte der andere ihm, da er auf dem Sterbebette lag, versprechen, seine zurückgelassene Braut zu heirathen. Der Überlebende aber erfüllte dies Versprechen nicht. Da kam der Todte in jeder Nacht wieder und zeigte sich auf dem Hausboden und rief: »Fritz soll Gerke hebben!« Fritz ging zum Pastor; der rieth ihm, den Geist anzureden, wenn er wieder erschiene. Er that es in der nächsten Nacht; da antwortete der Geist: »Es wird keine Ehe auf Erden gemacht, sie wird zuvor im Himmel erdacht.« Dann sollte Fritz ihm noch einmal versprechen, daß er die Gerke nehmen wollte, und sollte ihm die Hand darauf geben. Da reichte er dem Geist einen Besenstiel, der wurde ganz schwarz.