Die tropfende Rippe

Textdaten
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Autor: Brüder Grimm
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Titel: Die tropfende Rippe
Untertitel:
aus: Deutsche Sagen, Band 1, S. 211
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1816
Verlag: Nicolai
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Erscheinungsort: Berlin
Übersetzer:
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Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Google, Commons
Kurzbeschreibung:
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Eintrag in der GND: [1]
Bild
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Bearbeitungsstand
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[211]
140.
Die tropfende Rippe.
Wiener Litter. Zeitung. 1813. Febr. col. 191. 192.

Im Cillerkreise der Steiermark liegt ein Ort Oberburg, auf slavisch Gornigrad, in dessen Kirche hangt eine ungeheure Rippe, dergleichen kein jetzt bekanntes Landthier hat. Man weiß nicht, wann sie ausgegraben worden, die Volkssage schreibt sie einer Heidenjungfrau (slavisch: ajdowska dekliza) zu, mit der Anmerkung, daß von dieser Rippe alljährlich ein einziger Tropfen abfällt und der jüngste Tag in der Zeit komme, wo sie ganz vertröpfelt seyn wird.