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Titel: Die hundertundein Salutschüsse.
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 26, S. 452
Herausgeber: Adolf Kröner
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1888
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
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[452] Die hundertundein Salutschüsse. Ueber die Entstehung des Gebrauchs, bei feierlichen Gelegenheiten hundertundeinen Salutschuß zu geben, herrschen verschiedene Meinungen. Mehrere leiten diese eigenthümliche Zahl aus der alten deutschen Sitte her, zu allem eins zuzugeben, die sich auch im deutschen Rechte, z. B. bei Fristen, wiederfindet und sich noch beim Handel im gewöhnlichen Leben vielfach erhalten hat; andere geben dieser Zahl folgende historische Entstehung: Als Kaiser Maximilian siegreich aus einem Feldzuge nach Deutschland zurückkehrte und seinen Einzug in Augsburg halten wollte, wurde ihm ein glänzender Empfang zugedacht, unter anderem sollten hundert Kanonenschüsse zu seiner Ehre abgefeuert werden. Der Konstablermeister wußte aber zuletzt nicht, ob er sich nicht um einen Schuß zum Nachtheile des Kaisers geirrt, und ließ, um Vorwürfen zu entgehen, das Geschütz nochmals abfeuern. Von Augsburg zog Maximilian nach Nürnberg; auch diese Stadt wollte den Kaiser in gleicher Weise begrüßen, aber man beschloß, um ihm nicht weniger Ehre als Augsburg anzuthun, denselben sogleich mit hundert und einem Kanonenschuß zu empfangen.