Die bestraften Schatzgräber zu Dörschnitz

Textdaten
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Autor: Johann Georg Theodor Grässe
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Titel: Die bestraften Schatzgräber zu Dörschnitz
Untertitel:
aus: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 1. S. 199-200
Herausgeber:
Auflage: Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Schönfeld
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Erscheinungsort:
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Originaltitel:
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Originalherkunft:
Quelle: Google-USA* und Commons
Kurzbeschreibung:
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224) Die bestraften Schatzgräber zu Dörschnitz.
Curiosa Saxon. 1744. S. 204. sq. cf. Hasche, Mag. Bd. III. S. 216. sq.

Unter dem Hügel an der kleinen Holzecke bei dem Dorfe Dörschnitz in der Nähe von Lommatsch soll ein Schatz verborgen liegen, man hat zwar oft nachgegraben, aber nie etwas gefunden. So sind eines Tags ein Bauer aus dem genannten Dorfe P. H. und ein anderer aus Altlommatsch N. K. zu einer Hochzeit in Sieglitz gewesen, und da sie nun des Nachts heim und dort vorbeigegangen, hat einer dem andern Muth gemacht, sie wollten hier mit den Armen hineinwühlen und nach dem dort liegenden Schatze greifen, was auch geschehen ist. Des folgenden Tags aber, da sie ihren Rausch [200] ausgeschlafen, haben beide gefunden, daß ihnen der Arm, mit dem sie in dem Berge gewühlt, aufgeschwollen und voller Blasen, auch Hals und Kopf aufgedunsen und dick gewesen, also daß sie sich am selbigen Tage fast nicht dürfen sehen lassen.