Hauptmenü öffnen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Johann Georg Theodor Grässe
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Die Zaubermartha zu Wurzen
Untertitel:
aus: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 1. S. 340-341
Herausgeber:
Auflage: Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Schönfeld
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort:
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Google-USA* und Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[340]
394) Die Zaubermartha zu Wurzen.
Schöttgen, S. 689. V. Weber, Aus vier Jahrhunderten. Bd. I. S. 379.

Im Jahre 1615 ist zu Wurzen eine Zauberin gewesen, die lange Martha genannt, welche bekannt hat, daß sie etliche Kinder umgebracht, die Leute angehaucht und verderbt, auch mit dem Teufel 7 Jahre lang zu thun gehabt. Sie hat auch Christum verlacht, und ihrer Uebelthaten wegen verbrannt [341] werden sollen. Allein eines Tages hat man sie in dem Gefängniß vor dem Eilenburgischen Thore todt gefunden und hat man vorgegeben, sie sei vom Teufel umgebracht worden. Ihre Gehilfin, Anna Zschauin ward am 18. Juli 1615 torquirt und dann aus dem Lande gejagt.