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Die Versöhnung Friedrich II. mit seinem Vater

Textdaten
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Autor:
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Titel: Die Versöhnung Friedrich II. mit seinem Vater
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 43, S. 567, 570
Herausgeber: Ferdinand Stolle
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1855
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
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Die Versöhnung Friedrich II. mit seinem Vater.
(mit Abbildung.)
Die Gartenlaube (1855) b 567.jpg

Die Versöhnung Friedrich II. mit seinem Vater.

Nachdem bereits vor einigen Jahren eine in Text und Illustrationen ausgezeichnete Geschichte Friedrich des Großen von Kugler und Menzel erschienen war, welche überall die Anerkennung fand, die sie mit Recht in Anspruch nehmen konnte, hohen es neuerdings die beiden Verleger, Herr G. Wigand in Leipzig und W. Herz in Berlin unternommen, ein gleiches Unternehmen unter dem Titel: „Friedrich der Große, für das deutsche Volk dargestellt von Ludw. Hahn,“ zu veröffentlichen. Was den Text anlangt, so liegen uns augenblicklich nur zwei Lieferungen vor und läßt sich deshalb über den Werth der Darstellung ein vollgültiges Urtheil noch nicht abgeben, die Illustrationen dagegen, meist von dem bekannten Historienmaler Camphausen in Düsseldorf gezeichnet und von Bürkner in Dresden in Holz geschnitten, sind in der That kleine Meisterstücke, die den beiden genannten Künstlern durchweg zur Ehre gereichen.

Wir sind in den Stand gesetzt, eine dieser Illustrationen: „Die Versöhnung Friedrich II. mit seinem Vater“ unsern Lesern vorzuführen, wobei wir indeß zu berücksichtigen bitten, daß bei der großen Auflage unsers Blattes nicht mit der Vorsicht und Aufmerksamkeit gedruckt werden kann, die nöthig ist, um alle die Schönheiten eines künstlerisch ausführten Holzschnittes wiederzugeben. Der Künstler hat den Augenblick gewählt, in welchem Friedrich der Große beim Vermählungsfest seiner Schwester Wilhelmine, an der Hand der jugendlich schönen und liebenswürdigen Prinzessin zum ersten Male seinem Vater wieder gegenübertritt, der ihn in Folge der schwesterlichen Fürbitte um freundlichen Worten empfing, während Friedrich ernst und kalt blieb. Die Scene, welche am Hof damals alle Anwesende zu Thränen rührte, beschreibt die geistreiche Prinzessin in ihren Memoiren sehr ausführlich und mit vieler Wärme.