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Textdaten
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Autor: Johann Georg Theodor Grässe
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Titel: Die Teufelsmühle am Wilischberge
Untertitel:
aus: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 1. S. 187
Herausgeber:
Auflage: Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Schönfeld
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Quelle: Google-USA* und Commons
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[187]
209) Die Teufelsmühle am Wilischberge.
K. Winter a. a. O. 17. Juni. S. 545.

Auf dem Wilischberge in der Nähe von Glashütte erblickt man noch heute einige wenige Trümmer von dem Schlosse des Raubritters Wittig (s. oben S. 111), der eigentlich Dietrich von Bärn geheißen haben soll. Aber unten am Fuße des Berges im Teufelsgrunde wohnte seine Mutter, eine schreckliche Zauberin, in einer Mühle, die der Teufel erbaut hatte; die hatte dieselbe von demselben in Pacht, durfte aber nur auf zwei Gängen mahlen, den dritten hatte sich der Teufel als Auszug vorbehalten, da konnte er mahlen, was er wollte. Niemand kam der Mühle zu nahe, und wenn sich Jemand im Walde verirrt hatte und das Klappern der Teufelsmühle hörte, welches ganz anders wie bei einer gewöhnlichen Mühle klang, schlug er ein Kreuz und rannte, was er konnte, davon.