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Textdaten
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Autor: Brüder Grimm
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Titel: Die Merovinger
Untertitel:
aus: Deutsche Sagen, Band 2, S. 72
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1818
Verlag: Nicolai
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Erscheinungsort: Berlin
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Originalsubtitel:
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Quelle: Commons,Google
Kurzbeschreibung:
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Eintrag in der GND: [1]
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Deutsche Sagen (Grimm) V2 092.jpg
Bearbeitungsstand
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[72]
419.
Die Merovinger.

Θεοφανυς Χρυνογραφια ed. venet. 1729. fol. p. 268 (im
Excerpt bei Bouqet Tom. V. p. 187. ist die Stelle absichtlich
ausgelassen.)
Conradus ursperg. ed. argent. 1609. p. 92. aus Fredegars epitome
(Bouquet II. 396.)
  


Die Merovinger hießen die Borstigen[1], weil der Sage nach, allen Königen aus diesem Geschlecht Borsten, wie den Schweinen, mitten auf dem Rücken wachsen. – Clodio, Faramunds Sohn, saß eines Tags mit der Königin am Meergestade, sich von der Sommerhitze zu kühlen, da stieg ein Ungeheuer (Meermann) einem Stiere gleich, aus den Wogen, ergriff die badende Königin, und überwältigte sie. Sie gebar darauf einen Sohn von seltsamen wunderbarem Ansehen, weßhalb er Merovig, das heißt Merefech geheißen wurde, und von ihm entspringen die Frankenkönige, Merowinger (Merofingi, Mereiangelingi) genannt.



  1. Κρισταται (cristati)und τριχοραχάται.