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Autor:
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Titel: Die Maschinenphotographie
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 50, S. 839
Herausgeber: Adolf Kröner
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Erscheinungsdatum: 1897
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[839] Die Maschinenphotographie. Bei der Wichtigkeit, welche die Photographie neuerdings in der Illustrationstechnik gewonnen hat, kann es nicht wunder nehmen, daß man die umständliche Arbeit des Kopierens, Entwickelns und Fixierens, welche bisher nach Vollendung der photographischen Aufnahme für jedes einzelne Positivbild erforderlich war, auch auf diesem Gebiete der Maschine zuzuwälzen sucht. Es giebt zwar eine Anzahl von sogenannten photographischen Druckverfahren, aber diese liefern vielfach nur ein mehr oder weniger deutliches Abbild der Photographie, ohne die Frische und den warmen Ton einer solchen in vollem Maße zu besitzen.

Ein neues, zuerst in Amerika und jetzt auch schon in Deutschland angewandtes Verfahren zur fabrikmäßigen Herstellung wirklicher photographischer Positive ist bestimmt, den älteren Methoden des Umdrucks Konkurrenz zu bereiten und die eigentliche Photographie dem Buch- und Zeitungsdruck dienstbar zu machen. Die dazu nötigen Vorrichtungen bestehen aus einer Kopiermaschine und dem ebenfalls maschinenartig bedienten Entwicklungs- und Fixierbad, an welches sich endlich eine Trockenkammer anschliesst. In allen Räumen wird unter Ausschluß des Tageslichtes bei künstlicher Beleuchtung gearbeitet.

Die Kopiermaschine enthält in einem horizontalen Rahmen eine Reihe von nebeneinander liegenden photographischen Platten oder Negativen, die entweder alle nach einer Aufnahme gefertigt sind und alle denselben Gegenstand darstellen oder aber, wenn es sich