Die Katoomba-Kohlenmine in Neu-Südwales

Textdaten
<<< >>>
Autor:
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Die Katoomba-Kohlenmine in Neu-Südwales
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 8, S. 132
Herausgeber: Adolf Kröner
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1887
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
korrigiert
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[125]
Die Gartenlaube (1887) b 125.jpg

Die Katoomba-Kohlenmine in Neu-Südwales.

[132] Die Katoomba-Kohlenmine in Neu-Südwales. (Mit Illustration S. 125.) Das Katoomba-Thal ist eine der schluchtartigen Landschaften, welche durch ihre sonderbare Gestaltung die „Blauen Berge“ Australiens weit und breit berühmt gemacht haben. Zahlreiche Gebirgsbäche rauschen durch die wildzerklüfteten Berge und stürzen in mächtigen Wasserfällen zu Thal. Das Interessanteste aber bilden in dieser Gegend die Kohlenlager, die zwischen den Schichten von Sandstein und Granit wie schwarze Streifen oder Mauerwälle hier und dort hervorragen. Die „schwarzen Diamanten“ hatten auch in diese einsamen Berge unternehmende Menschen gelockt, und so entstanden Kohlenminen, unter denen die auf unserer Illustration abgebildete wohl zu den seltsamsten der Welt zählt. Von der Thalsohle, die 2400 englische Fuß unter dem oberen Gebirgszuge liegt, sollen die Kohlen bis auf die Hochebene befördert werden. Es geschieht dies vermittelst einer Seilbahn, welche wohl zu den steilsten der Welt gehört. Vom Thale aus werden die Wagen hinaufgezogen, zunächst zwischen steilen Felswänden, dann durch einen Tunnel, welcher die obersten Schichten durchbohrt, und gelangen endlich auf den Gipfel des Höhenzuges, wo sich die Station der Eisenbahnlinie befindet. *