Deutschlands merkwürdige Bäume: die „Harfe“ bei Ehrenfriedersdorf

Textdaten
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Titel: Deutschlands merkwürdige Bäume: die „Harfe“ bei Ehrenfriedersdorf
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Halbheft 26, Titelblatt und S. 736
Herausgeber: Adolf Kröner
Auflage:
Entstehungsdatum: 1901
Erscheinungsdatum: 1901
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Commons
Kurzbeschreibung:
Reihe: Deutschlands merkwürdige Bäume
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Deutschlands merkwürdige Bäume: die „Harfe“ in Ehrenfriedersdorf.
Nach einer Aufnahme von Heinr. Wagner in Ehrenfriedersdorf.

Deutschlands merkwürdige Bäume: die „Harfe“ bei Ehrenfriedersdorf. (Zu dem Bilde S. 709) In einem noch wenig bekannten Teile des sächsischen Erzgebirges, ungefähr ¾ Stunde von dem blühenden Industriestädtchen Ehrenfriedersdorf entfernt, liegt ein von sumpfigen Wiesen und alten Halden durchzogener Wald. Hier steht, unweit eines verfallenen Wasserwerkes, daß einst bergmännischen Zwecken diente, die auf unserem Bilde wiedergegebene Fichte, welche der Volksmunde, ihrer merkwürdigen Gestaltung wegen zutreffend die „Harfe“ nennt. Die Länge des von der Wurzel ab am Boden sich hinwindenden Stammes beträgt bis zu seinem Knie ungefähr 4 bis 5 m, die von diesem Teile des Stammes senkrecht aufsteigenden Aeste, welche gleich selbständigen Bäumen entwickelt sind, zeigen eine Höhe von 6 bis 8 m. Der merkwürdige Baum, dessen Stamm vielleicht durch einen Sturm zu Boden geworfen wurde, und der dennoch neue Stämme nach oben trieb, steht in voller Kraft und dürfte noch lange die Besucher seines Standortes durch seine interessante Bildung erfreuen.


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