Der deutsche Michel als Gypsfigurenhändler

Textdaten
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Autor: Franz Trautmann
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Titel: Der deutsche Michel als Gypsfigurenhändler
Untertitel:
aus: Der Nürnberger Trichter, Nr. 13, S. 51
Herausgeber: Eduard Kauffer
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1848
Verlag: Friedrich Campe
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Erscheinungsort: Nürnberg
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: MDZ München, Commons
Kurzbeschreibung:
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Eintrag in der GND: [1]
Bild
Fränkische Blätter nebst dem Beiblatt Der Nürnberger Trichter.djvu
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[51]
Der deutsche Michel als Gypsfigurenhändler.

1.
Der Nürnberger Trichter 51 b1.jpg

„Michel, was hast denn da? Sind das lauter Herzog’?“

„Und Kaiser, Könige und Churfürsten, Kinder!“

„Geh, Michel, gieb uns Einen!“

„Warum nicht gar! Die kosten viel Geld – und muß mich viel Plagen, bis ich’s los werd’!“

„Aber Du hast ja genug – sieben und dreißig –!“

„Ja närrisch, desto mehr kosten’s mich. – Geht jetzt gleich, sag’ ich, und laßt mir meine Herzog’ und König’ in Ruh’! Wart, ich will Euch!!“


2.
Der Nürnberger Trichter 51 b2.jpg

„Donnerwetter! Jetzt soll schon der Satan drein schlagen – Ihr Tausendsappermentsbuben, Ihr! reißen’s und zupfen’s, bis mir alle meine Herzog’ und Könige und Kaiser wackeln – o weh, Alles fällt! Ich bin ein geschlagener Mann!“


3.
Der Nürnberger Trichter 51 b3.jpg

„Hm, was soll ich jetzt thun? Im Grund hat mich der Handel viel Geld gekostet und wenig eingetragen – und die vielen Figuren – man glaubt nicht, das drückt sehr auf den Kopf, sehr! Aber was soll ich wählen? – ’s ist Alles schon übersetzt – verfluchte Geschichte das, wenn man nicht weiß, was man thun soll und wohin sich wenden!“


4.
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„Ei was! Ich verleg’ mich wieder auf mein altes Geschäft – was man gewohnt ist, hat man gern! Juchhei – ich hab’ meine sieben und dreißig Herzog’ und Könige und Kaiser wieder – juchhei – und einen neuen Kaiser noch dazu!“ –

Franz Trautmann.