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Textdaten
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Autor: Johann Georg Theodor Grässe
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Titel: Der Todtenweinbach
Untertitel:
aus: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 2. S. 53
Herausgeber:
Auflage: Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Schönfeld
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Erscheinungsort: Dresden
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Quelle: Google-USA* und Commons
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653) Der Todtenweinbach.
S. Jahn, Chronik v. Oelsnitz S. 373.

Ein Bach, der zum obern Bezirke der Voigtländischen Perlenfischerei gehört, ist der Freiberger, auch der Todtenweinbach genannt. Er heißt so nach dem Dorfe Freiberg, das seitwärts von Adorf nach Roßbach gelegen ist, theils nach einer Sage, welche erzählt, daß damals, als König Ferdinand im Schmalkaldischen Kriege über Adorf herein in die Länder des geächteten Churfürsten Johann Friedrich einfiel, an diesem Bache ein mörderisches Gefecht vorfiel, in welchem das Blut stromweise geflossen sein soll. Zum Andenken an dieses schreckliche Ereigniß heißt daher heute noch dieser Bach der Todtenweinbach.