Textdaten
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Titel: Der Schirmvogel
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 21, S. 248
Herausgeber: Ferdinand Stolle
Auflage:
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Erscheinungsdatum: 1854
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
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[248] Der Schirmvogel. Der englische Reisende Wallace hat auch einen neuen Vogel entdeckt, den Schirmvogel, mit dem die Natur die Schirmfabrikanten persifliren zu wollen scheint, indem sie ihnen damit sagt, daß sie längst, ehe die Menschen daran dachten, sich mit Schirmen zu schützen, ihnen diese Erfindung vorgemacht hat. Der Schirmvogel ist so groß wie ein Rabe und diesem auch an Gestalt und Farbe ähnlich, nur ist sein Gefieder mehr bläulich und äußerst glänzend, und wie Wallace hörte, aber sich leider nicht selbst überzeugen konnte, wird er auch mit weißem Gefieder gefunden. Er trägt einen Kamm von zwei Zoll langen Federn, die sehr dick und haarig sind, diese kann er aufspannen, wie einen Schirm, so daß sie seinen Kopf und einen Theil des Rückens bedecken. Auf der Brust hat er einen großen Fleischklumpen, der mit besonders glänzenden Federn versehen ist. Diesen kann er an die Brust drücken, so daß er nicht zu sehen ist oder anschwellen lassen, so daß er den Kopf darin verbergen kann. Der Vogel findet sich nur auf den Felseninseln des Rio Negro, nie auf dem Festlande, ist äußerst scheu und schwer zu schießen. Er lebt von Früchten und stößt einen heisern Schrei aus. Wallace unterschied 25 Species desselben.