Der Marqueur am Vorabend des N… und D… Trauungstages am 5ten November 1807

Textdaten
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Autor: Johann Peter Hebel
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Titel: Der Marqueur am Vorabend des N… und D… Trauungstages am 5ten November 1807
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aus: J. P. Hebels sämmtliche Werke: Band 2, S. 167–168
Herausgeber:
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Entstehungsdatum: 1807
Erscheinungsdatum: 1834
Verlag: Chr. Fr. Müller’sche Hofbuchhandlung
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Erscheinungsort: Karlsruhe
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[167]

Der Marqueur am Vorabend
des
N… und D… Trauungstages
am 5ten November 1807.[1]
(Scene das Billardzimmer)

Alldieweil ich da thu um das Billard spazieren –
Trente huit à vingt quatre – und Bälle marquiren,
Sitzt unten, so denk ich, die liebliche Braut
Mit ihrem glücklichen Jüngling vertraut

5
In süßen Gefühlen. Ihr lächelt der Vater,

Ihm lächelt die Mutter – Quarante à vingt quatre.

[168]

     Vingt six à Quarante. – So mög denn ihr Leben
Ein steter lachender Frühling umschweben
Voll duftender Rosen. – Quarante deux à vingt six,

10
So schön sie einst blüheten im Paradies.

Quarante cinq à vingt six! – Nur verwunde sie nie
Ein stechender Dorn die beglückte – Parthie!


  1. Ein Impromptu, veranlaßt durch die Bitte des Marqueurs im Drechslerischen Kaffeehause um einige Verse zur Feier der bevorstehenden Hochzeit, und von Hebel im Billardzimmer verfaßt.