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Titel: Der Heilstoff der Schilddrüse
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 9, S. 148
Herausgeber: Adolf Kröner
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Erscheinungsdatum: 1896
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[148] Der Heilstoff der Schilddrüse. Vor längerer Zeit (vgl. „Gartenlaube“, Jahrgang 1894, S. 654) brachten wir in dem Artikel „Tierische Organsäfte als Heilmittel“ einige Mitteilungen über die Verwendung der Schilddrüse gegen verschiedene Krankheiten. Der dabei wirksame Stoff der Schilddrüse scheint nunmehr von Prof. E. Baumann in Freiburg entdeckt worden zu sein. Derselbe hat aus der Hammeldrüse eine organische Substanz hergestellt, die sich nach Versuchen seines Mitarbeiters Dr. Roos ebenso wirksam erwiesen hat wie die Schilddrüse selbst. Diese Substanz erhielt den Namen Thyrojodin und zeichnet sich durch starken Gehalt an Jod aus. Bemerkenswert ist es nun, daß in anderen Organen des menschlichen Körpers das Jod gar nicht oder nur in Spuren vorkommt. Die Heilwirkung von Jodverbindungen gegen Kröpfe ist schon seit lange bekannt, da man ja durch Jodpinselungen und Jodeinspritzungen das Leiden zu bekämpfen suchte. Das Vorhandensein von Jod in der Schilddrüse ist darum von besonderem wissenschaftlichen Interesse.