Der Donatsthurm zu Freiberg

Textdaten
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Autor: Johann Georg Theodor Grässe
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Titel: Der Donatsthurm zu Freiberg
Untertitel:
aus: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 1. S. 262
Herausgeber:
Auflage: Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Schönfeld
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Quelle: Google-USA* und Commons
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286) Der Donatsthurm zu Freiberg.
Curiosa Saxon. 1763. S. 171 sq.

Auf dem sogenannten Donatsthore zu Freiberg befindet sich ein runder und sehr starker Thurm, dessen Mauern 9 Ellen stark sind und den angeblich die Bergleute, so jeder nur einen Pfennig von ihrem Solde abgegeben, haben erbauen lassen. Wenn man nun um die Stadt Freiberg herumgeht, so sieht man, wenn man vom Erbischen Thore nach dem Donatthor zugeht, einen kleinen viereckigen Wachtthurm, hinter den sich, sobald man demselben gleichsteht, der große Donatthorthurm verkriecht, also daß man von solchem nichts mehr als den Knopf von der oben darauf stehenden Fahne sehen kann, trotzdem daß der große Thurm noch mehr als einmal so hoch ist, als der nächst vorstehende Wachtthurm.[1]


  1. Wenn man von Neudorf aus nach Neustadt-Dresden geht, giebt es auch eine Stelle, von wo aus gesehen der Schloßthurm den Kreuzthurm vollständig deckt.