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Textdaten
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Autor: Johann Georg Theodor Grässe
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Titel: Der Bärenschädel zu Augustusburg
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aus: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 1. S. 527
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Auflage: Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
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Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Schönfeld
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Quelle: Google-USA* und Commons
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587) Der Bärenschädel zu Augustusburg.

Im Bärengarten zu Augustusburg wurden stets ehemals Bären gehalten, am 20. December 1720 stieg ein Bär nicht weit vom Bärenfange über die nur 5 Ellen hohe Mauer, ging zuerst an das Schloßthor, dann in das nächste Haus am Schloßberge, wo er durch ein Fenster in die Stube eindrang und daselbst drei Kinder antraf. Ein Mädchen entlief, das andere aber, die 10jährige Tochter des Brunntreibers Christian Klotz erhaschte er beim Ausreißen vor der Thüre und biß es todt, und die zur Hilfe herbeigeeilte Frau des nächsten Nachbars, des Böttchermeisters Michael Hungers Weib, 58 Jahre alt, ward von ihm auch dergestalt verwundet, daß sie am andern Tage starb. Sein Schädel ist noch unter dem ersten Thore zu sehen, und den Ort, wo er über die Mauer stieg, bezeichnet noch eine weiße Scheibe mit einer Inschrift.