Das weissagende Vöglein

Textdaten
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Autor: Brüder Grimm
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Titel: Das weissagende Vöglein
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aus: Deutsche Sagen, Band 1, S. 443
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1816
Verlag: Nicolai
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Erscheinungsort: Berlin
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Quelle: Google, Commons
Kurzbeschreibung:
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Bearbeitungsstand
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[443]
342.
Das weissagende Vöglein.
Micrälius Pomm. Gesch. Buch IV. S. 159.

Im Jahr 1624. hörte man in der Luft rufen: „weh, weh über Pommerland!“ Am 14. Juli ging des Leinenwebers Frau von Colbatz nach Selow, mit Namen Barbara Sellentius, daselbst Fische zu kaufen. Da sie auf dem Rückwege nach Colbatz unterwegs war, hörte sie den Steig herunter am Berge ein Geschrei von Vögeln, und wie sie besser hinankam, schallte ihr die Stimme entgegen: „höre, höre!“ Sie sah mittlerweile ein klein weiß Vögelein, einer Schwalben groß, auf einer Eiche sitzend, das redete sie mit deutlichen, klaren Worten an: „sage dem Hauptmann, daß er soll dem Fürsten sagen, die Anrennung, die er kriegen wird, soll er in Güte vertragen, oder es wird über ihn ausgehen; und soll also richten, daß ers vor Gott uns der Welt verantworten kann!“