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Titel: Das königliche Schloß in Athen
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aus: Die Gartenlaube, Heft 21, S. 356
Herausgeber: Adolf Kröner
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Erscheinungsdatum: 1897
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[341]
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Das königliche Schloß in Athen und der Berg Lystabettos.
Nach einer Originalzeichnung von G. Conz.

[356] Das Königliche Schloß in Athen. (Zu dem Bilde S. 341) Die Haine und Wälder die einst die Hänge von Athen mit ihrem grünen Gewande schmückten, sind längst verschwunden; die Umgebung der heutigen Hauptstadt Griechenlands entbehrt darum nur zu sehr des frischen Grüns, das unser Auge erfreut. Eine Ausnahme bildet nur die Gegend um das Königliche Schloß. Hier hat die Königin Amalie, die Gemahlin des Königs Otto und von Geburt eine oldenburgische Prinzessin durch einen deutschen Gärtner einen weiten Park anlegen lassen. Derselbe umgiebt das Schloß in bedeutender Ausdehnung auf den beiden der Stadt abgekehrten Seiten und reicht mit seinem südostlichen Teile bis nahe an das im Sommer meist trockene Bett des Ilissos. Eine breite Straße trennt die Anlagen von dem Flusse, und trotz des Staubes, der auf ihr emporwirbelt, ist sie namentlich abends von zahlreichen Spaziergängern belebt. Dank der herrlichen Baumgruppen, die hier gedeihen, macht, von dieser Stelle aus gesehen, das sonst einförmige und einfache Königliche Schloß, das für König Otto in den Jahren 1834 bis 1838 erbaut wurde, einen überaus malerischen Eindruck. Erhöht wird die Wirkung durch den prächtigen Ausblick auf den Lykabettos, der 277 m hoch, die Umgebung von Athen überragt und dessen Gipfel von einer Kapelle des heiligen Georg gekrönt wird.