D’r Gaulshandel

Textdaten
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Autor: Otto Keller
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Titel: D’r Gaulshandel
Untertitel:
aus: Schnitz ond Zwetschga!
S. 14–15
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1917
Verlag: Julius E. G. Wegner
Drucker:
Erscheinungsort: Stuttgart
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scan auf Commons
Kurzbeschreibung:
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Schnitz ond Zwetschga (Otto Keller).pdf
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[14]

 D’r Gaulshandel.

D’r Tone hätt’ en Gaul gern kauft,
Ond zwor oin, der a bisle lauft,
Drom goht er uf da Gaulsmärkt na,
Ond guckt sich älle Geil dort a. –

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Do lauft er rom mit Kennerauga,

Ond priaft dia Geil, dia ebbes dauga.

Dort schtoht a Geile, Heidesack,
Des wär so grad vom rechta Schlag,
Net z’ groß, net z’ kloi, kurzom grad recht,

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So wia d’r Tone gern ois mecht.

Ha no, des Geile wär net ohne,
So denkt em Schtilla sich d’r Tone!

Doch wia-n-er-em ens Maul guckt nei,
Secht er glei vor sich na: – O mei!

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Du hoscht, – bischt au von außa schee, –

A Johres zwanzge, ond no meh.
Nex isch, do suach e scho en andra,
Denkt Tone, ond will weiter wandra.

No aber fangt der Gaulsjud a:

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Gel deescht a Geile, liaber Ma?

So jong, so schlank, so wonderschee,
Gibts uf em ganza Märkt kois meh.
Ond koscht, was di gwies selber wondert,
Fir di, schtatt daused Mark, – achthondert!“

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Der Tone aber secht koi Wort,

Drom lobt der ander älls meh fort:
„Ond laufa kas, was sag i – renna!
En Preis kascht mit dem Tierle gwenna!
De bischt, fahrscht morgets weg om viere,

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Om fenfe z’ Backne, garantiere!“


Der Tone kommt net aus d’r Ruah,
Ond secht koi oizigs Wort derzua,
Blos schließlich moit ’r: „’s tuat mer leid,
’s wurd nex aus onsrem Handel heit;

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Was soll denn i, ’s wär jo zom lacha,

Om fenfe morgets z’ Backne macha?“