<<< Knieen >>>
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Knieen,

Geberde der Demuth, indem man sich selbst kleiner macht und vor einem Andern erniedrigt, daher der uralte Gebrauch, knieend zu beten. Nach der Legende knieten Jakob und Rahel gegenseitig nieder, als sie sich verlobten; was auch Joachim und Anna vor der goldenen Pforte thaten, als ihnen eine Tochter verheissen war. Aus dem Kuss, den sich das knieende Paar gab, soll die heilige Jungfrau Maria entstanden seyn. Die heilige Ottilie soll auf dem Grabe des Vaters, um seine Seele zu erlösen, so lange knieend gebetet haben, bis der Stein von ihren Knieen durchlöchert worden war und der Teufel die Seele ihres Vaters herausgeben musste. Stöber, Elsäss. Sagenbuch S. 188. Die selige Gerardeska erhob sich zuweilen im Gebet knieend zwölf Ellen hoch in die Luft. Görres, Gesch. d. Mystik II. 549.