Casernenfutter

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Titel: Casernenfutter
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aus: Die Gartenlaube, Heft 14, S. 200
Herausgeber: Ferdinand Stolle
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Erscheinungsdatum: 1858
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[200] Casernenfutter. Wer, der jemals beim Militair gestanden und in der Caserne Quartier gehabt hat, kennt nicht diesen Ausdruck – den Schrecken aller Hungrigen und an appetitliche Kost Gewöhnten? In vielen deutschen Casernen wird das Möglichste in diesem „Futter“ geleistet, und doch, wenn man den englischen Zeitungen glauben darf, aus denen jetzt wie im Chore ein Schrei des Entsetzens dringt, wird in England die Lebensmittelfrage der Soldaten in einer Weise behandelt, welche die deutsche Praxis weit übertrifft und wahrhaft abschreckend ist. Wir hoffen, nächstens etwas Näheres darüber mittheilen zu können.[WS 1]


Anmerkungen (Wikisource)

  1. siehe den Artikel „Der Tod im Casernen-Fleischkessel