Britannia an ihren Sohn John Bull

Textdaten
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Autor: Theodor Fontane
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Titel: Britannia an ihren Sohn John Bull
Untertitel:
aus: Gedichte, Seite 81
Herausgeber:
Auflage: 10. Auflage
Entstehungsdatum: 1895
Erscheinungsdatum: 1905
Verlag: J. G. Cotta’sche Buchhandlung Nachfolger
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Erscheinungsort: Stuttgart und Berlin
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
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[81]
Britannia an ihren Sohn John Bull.


     „Sohn, hier hast Du meinen Speer,
Nimm Dir viel und dann noch mehr;
Daß die Meere Dir gehören,
Brauch ich Dir nicht erst zu schwören,

5
Aber auch die Terrafirmen

Mußt Du Christi will’n beschirmen,
Our Navy giebt den Segen.
Denk’ und woll’ es nie vergessen:
Wo sie jetzt noch Menschen fressen

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Und in ihren nackten Leibern

Tanzen mit noch nacktern Weibern,
Auch an solchen schlimmsten Stellen
Braucht man nächstens sieben Ellen.
Endlich muß die Stunde schlagen,

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Wo auch diese Hosen tragen,

Und auf hundert Hosenpaare
Kommen funfzig Missionare,
Nebenher wird Gold gegraben, –
Andre mögen Andres haben,

20
Andre mögen Andres nehmen,

Und Du darfst es nicht verfehmen,
Wenn am Nordpol sie versaufen
Oder auch blos Schlittschuh laufen.“