BLKÖ:Zierotin, Johann Karl Graf

Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 60 (1891), ab Seite: 86. (Quelle)
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32. Johann Karl (geb. 1719, gest. 1776). der älteste Sohn des Grafen Johann Ludwig aus dessen Ehe mit Maria Francisca Gräfin von Herberstein, wurde in der damaligen k. k. Ritterakademie zu Liegnitz erzogen und vertheidigte am 19. März 1739 unter dem Vorsitz des Professors der Mathematik Johann Georg Wagner den Satz „Quidenim majus, quid sanctius Imperiali est Majestate“, welcher 13½ Bogen stark im Druck erschienen ist. Die Widmung ist an den Kaiser gerichtet. Der Graf vermälte sich am 26. August 1744 mit Maria Josepha Gräfin Königseck-Erps, und die Kaiserin-Witwe Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel, bei welcher die Braut Hofdame war, richtete derselben in ihrem Schlosse Schönbrunn selbst die Hochzeit aus, weil es die hundertste Dame ihres Hofstaates war, welche sich verheiratete. Das Gastmahl, welches die Kaiserin dem Brautpaare zu Ehren gab, fand im großen Saale zu Schönbrunn unter einem besonderen Ceremoniell statt. Nach d’Elvert wäre, wie Graf Johann [Nr. 28] oberster Musikdirector bei Friedrich von Preußen, so auch Graf Johann Karl Spielgraf bei demselben gewesen. (?) [Wolny (Gregor). Taschenbuch für die Geschichte Mährens u. s. w., I. Jahrg. 1826, S. 157 und 159.] –