BLKÖ:Tvrdy, Franz Xaver (Suffragan)

Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Tvrdy, Georg
Band: 48 (1883), ab Seite: 171. (Quelle)
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Noch ist einiger Personen des Namens Tvrdy zu gedenken, so

1. eines zweiten Franz Xaver Tvrdy, welcher, aus Blatno in Böhmen gebürtig, dem geistlichen Stande sich widmete. Er wurde Domarchidiakon, dann Domdechant in Altbunzlau, ferner Weihbischof von Hippo und starb als Suffragan des Prager Erzbischofs im Jahre 1779, eben als er in der Minoritenkirche zu St. Jacob in [172] der Altstadt Prag eine Jüdin taufte. Nach Dlabacz fiele sein Todestag auf den 22. Mai, nach Frind[WS 1] auf den 2. März genannten Jahres. Ersterer rühmt Tvrdy als einen vortrefflichen Sänger und Musikus, hinzufügend, daß derselbe bei jeder Gelegenheit sein Glück der Tonkunst verdankte und deswegen gern die arme musikalische Jugend unterstützte. [Dlabacz (Gottfried Johann). Allgemeines historisches Künstler-Lexikon für Böhmen und zum Theile auch für Mähren und Schlesien (Prag 1812, Haase, 4°.) Bd. III, Sp. 286. – Frind[WS 1] (Anton). Die Geschichte der Bischöfe und Erzbischöfe von Prag (Prag 1873, Calve, 8°.) S. 313, Nr. 19.] –

Anmerkungen (Wikisource)

  1. a b Vorlage: Frint.