Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
<<<Vorheriger
Sztochel, Andreas
Nächster>>>
Sztoikovits
Band: 42 (1880), ab Seite: 272. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
Joseph Stoczek in Wikidata
GND-Eintrag: 1051846366, SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Sztoczek, Joseph|42|272|}}

Sztoczek, Joseph (Naturforscher, geb. zu Szabad am 20. Jänner 1819). Da es ungarischen Schriftstellern und Gelehrten nur zu häufig beliebte, auf meine an dieselben gestellten Anfragen die Antwort schuldig zu bleiben, so unterließ ich in der Folge jeden Schritt um Auskunft und gebe, wie fast immer, was ich aus eigenen Aufzeichnungen weiß. Joseph Sztoczek bekleidet die Stelle eines königlichen Rathes, ist Professor der mechanischen und technischen Physik am königlich ungarischen Josephs-Polytechnicum zu Budapesth, Mitglied, gegenwärtig [273] auch Präsident der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der königlich ungarischen Akademie der Wissenschaften und Mitglied des dirigirenden Senates an diesem Institute, ständiges Mitglied und auch Vicepräsident des Landes-Unterrichtsrathes. Außer einigen im dritten und vierten Bande der Jahrbücher des ungarischen naturwissenschaftlichen Vereins abgedruckten Aufsätzen veröffentlichte er noch: „Utasitás meteorologiai észleletekre“, d. i. Anleitung zu meteorologischen Beobachtungen u. s. w. (Pesth 1861, G. Emich, 4°., mit Tafel); – in Poggendorff’s Annalen: „Eine auffallende elektrische Erscheinung“ [1853, 88. Heft]; – „Bemerkungen über die „„Das sogenannte Torricelli’sche Theorem““ betreffende Abhandlung des Herrn J. C. Hansen“ [134. Band (1868) S. 476]; übersetzte Joseph Petzelt’s Schrift: „Der kleine katadioptrische Kathetometer nebst Anleitung zum Gebrauche desselben“ ins Ungarische unter dem Titel: „A kis catadioptricai cathetometer és használata megismertetése“ (Buda 1845, mit Tafeln, 8°.) und Ludwig Schroen’s „Siebenstellige gemeine Logarithmen der Zahlen von 1 bis 108000 u. s. w.“ unter dem Titel: „Hétjegyü közönséges logarai az 1-töl 108000-ig terjedő számoknak valamint 10-től 10 m. perczre“ u. s. w. (Pesth 1860, 4°.). Seit 1876 redigirt er auch in Gemeinschaft mit Hunyadi, König, Krusper, Szily und Wartha, sämmtlich Professoren am Pesther Polytechnicum, die „Müegyetemi lapok“, d. i. Polytechnische Blätter, eine Monatschrift für das Gebiet der Mathematik, der Naturwissenschaften und der Theorie der technischen Wissenschaften.

Vasárnapi ujság, d. i. Sonntagsblatt (Pesther illustr. Zeitung. 4°.) 1872, Nr. 4. – Hazánk ’s a külföld, d. i. Daheim und in der Fremde. 1872, Nr. 24.
Porträte. Holzschnitte in den beiden vorgenannten Blättern.