Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 40 (1880), ab Seite: 230. (Quelle)
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8. Fritz Sturm (Ort und Jahr seiner Geburt unbekannt). Zeitgenoß. Ein Maler in Wien, welcher von 1853 bis 1859 die Monats-Ausstellungen des österreichischen Kunstvereins mit Genrebildern und Thierstücken beschickte. Vergleiche auf S. 227 die Biographie des Georg Sturm. In dessen dort erwähntem Vater Friedrich vermuthen wir die Identität mit dem hier erwähnten Fritz. Die von ihm ausgestellten Bilder sind in chronologischer Folge: 1853, September: „Samstag-Nachmittag“; – 1854, December: „Die Dominospieler“; – 1855, Februar: „Dorfschule in Syrmien“, Eigenthum des Herrn Manner; – April: „Zigeuner vom Markt heimkehrend“ vom Kunstvereine angekauft (400 fl.); – Juni: „Slavonischer Ziegenhirt“ (400 fl.); – 1856, Juni: „Scene auf der Puszta“ (300 fl.); – Juli: „Alpenscene“ (200 fl.); – 1857, März: „Heimkehrende Schafheerde. Motiv aus Ungarn“; – 1859, December: „Das Kostkind“ (140 fl.); – in der deutschen allgemeinen und historischen Kunstausstellung in München im Jahre 1858 war der Künstler durch sein Bild „Heimtrieb ungarischer Schafe in den Schafstall“ vertreten. – Dieser Fritz Sturm ist nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen berühmten Marinemaler Fritz Sturm[WS 1] (geb. zu Rostock 1834), welcher auch die Juli-Ausstellung 1868 des österreichischen Kunstvereins mit einem in Oel gemalten Marinebild beschickt hat. [Verzeichnisse der Monats-Ausstellungen des österreichischen Kunstvereins (Wien, 8°.) 1853, September, Nr. 41; 1854, December, Nr. 17; 1855, April, Nr. 17, Februar, Nr. 43, Juni, Nr. 59; 1856, Juni, Nr. 26; Juli, Nr. 35; 1857, März, Nr. 56; 1859, December, Nr. 50.] –

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Fritz Sturm (Wikipedia).