Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 40 (1880), ab Seite: 228. (Quelle)
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2. Anton Sturm (geb. 1788, gest. zu Wien 21. Februar 1827). Ueber seine Lebensverhältnisse ist nur bekannt, daß er [229] als Professor der k. k. Ingenieurakademie zu Wien im besten Mannesalter von 39 Jahren starb. Er war als Jugendschriftsteller sehr thätig und gab folgende seinerzeit beliebte Schriften heraus: „Erste Reise in das Gebiet der Geographie. Ein Spiel für die Jugend“, mit 16 Landkarten und 36 illum. KK. (Wien 1818, Müller; 2. verb. Aufl. ebd., 1829, 16°.); – „ABC- und Lesebuch nach einer einfachen und schnellen zum Zweck führenden Methode“, mit fünf illum. KK. (Wien 1819, Müller, 12°.); – „Die ersten Blätter zum Unterrichte der Kinder von drei bis sechs Jahren, enthaltend kurze Gedanken in Gesprächform und Erzählungen“, mit zwölf illum. KK. (Wien 1821, Müller, 8°.); – „Der kleine Mußedieb“. Eine Auswahl interessanter Gesellschaftsspiele zur Erheiterung für Personen beiderlei Geschlechts; aus dem Französischen“, mit K. (Wien 1821, Müller, 12°.); – „Taschenglobus oder die bequemste Vorrichtung, mit zwei Zügen aus einer platt zusammengelegten Kugel eine sphärische zu bilden. Zum Elementarunterricht“ (mit einem Bogen Text) (Wien 1823, Müller, gr. 8°.); – „Der kleine Aesop oder: 100 sechsversige Fabeln für die Jugend gewählt, eingerichtet und gedichtet“, mit 100 fein col. Vign. und einem Titelkupfer (Wien 1825, Müller, 16°.); – „Herzensergießungen (Le langage du coeur). Ein Buch, um theueren Personen bei allen feierlichen Gelegenheiten Liebe, Erkenntlichkeit, Hochachtung und Verehrung (in Prosa und in Versen) zu bezeigen“, deutsch und französisch, mit zwei fein illum. Vign. (Wien 1825, Müller, gr. 12°.); – „Gründliche Schule der Zeichenkunst für Anfänger“, mit vielen Abbildungen (Wien 1825, Müller, qu. 4°.); – „Treue besteht, Falschheit vergeht; oder Begebenheiten aus der Familie Lilienstadt, lebhaft, treu und faßlich für die Jugend erzählt. Nach dem Französischen der Mad. de Saint Maurice: Les quatre amis réduit à trois“, mit acht illum. KK. (Wien 1825, Müller, qu.-gr. 8°.); – „Flora’s lieblichste Kinder, nebst Allem, was von ihnen zu wissen noth- und wohlthut. Ein Doppelalphabet von Blumen“ (Wien, o. J., Müller, Taschenformat, illustr.). [Neuer Nekrolog der Deutschen (Ilmenau 1829, B. F. Voigt, 8°.) V. Jahrg. (1827), Theil II, S. 1101, Nr. 542.] –