BLKÖ:Schlick, Johann Conrad

Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Schlick, Ernst
Band: 30 (1875), ab Seite: 98. (Quelle)
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2. Johann Conrad Schlick (geb. im Jahre 1759, gest. zu Gotha im Jahre 1825). Dlabacz und die „Oesterreichische National-Encyklopädie“ bemerken, daß er „vermuthlich aus Böhmen gebürtig“, während Schladebach-Bernsdorf meinen, daß er „1759 wahrscheinlich zu Münster geboren“ sei. Wir registriren daher einfach seinen Namen und fügen hinzu, daß er ein großer Violin- und Violoncell-Virtuos gewesen und seit 1777 als Kammermusicus und Secretär in Diensten des Herzogs August von Sachsen-Coburg gestanden, zu Ende der Achtziger-Jahre bei der herzoglichen Capelle in Gotha angestellt worden und in dieser Stellung bis an seinen Tod geblieben sei. Er hat auch mehrere, seiner Zeit sehr beliebte Compositionen für sein Instrument geschrieben. Die Zahl derselben erhebt sich wohl an die 100, von denen doch nur ein Fünftheil im Stiche erschienen ist. –