BLKÖ:Saudny, Mathias
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich | |||
---|---|---|---|
korrigiert | |||
<<<Vorheriger
Saudny, Jeremias |
Nächster>>>
Sauer, Karl Balthasar Freiherr von | ||
Band: 28 (1874), ab Seite: 276. (Quelle) | |||
[[| bei Wikisource]] | |||
in der Wikipedia | |||
Mathias Saudny in Wikidata | |||
GND-Eintrag: [1], SeeAlso | |||
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
| |||
|
Rudolph, bei welcher er bis zu deren Auflösung im Jahre 1831 verblieb. Nun kam er an die Capelle des unter Stöger’s Leitung stehenden Josephstädter Theaters und wurde während des zweijährigen Bestandes der fürstlich Liechtenstein’schen Capelle Mitglied derselben. Er starb im besten Mannesalter am 20. November 1846. Als Clarinettspieler hatte er einen ausgezeichneten Ruf. Sein Spiel zeichnete sich durch besondere Weichheit und Schönheit des Tones aus. Ob er auch componirt, ist nicht bekannt. [Wiener allgemeine Musik-Zeitung, herausg. von Dr. August Schmidt (4°.) VI. Jahrgang (1846), S. 588: Todesanzeige.]
Ein Mathias Saudny, aus Böhmen gebürtig, kam im Jahre 1822 nach Wien, wurde daselbst Schüler des tüchtigen Clarinettspielers Friedlowsky Vater und kam im Jahre 1826 zur Capelle des Cardinals und Fürstbischofs von Olmütz, Erzherzog