Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Ribay, Georg
Band: 26 (1874), ab Seite: 7. (Quelle)
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Ribarz, Rudolph (Landschaftsmaler, geb. zu Wien im Jahre 1848). Erhielt seine Ausbildung an der k. k. Akademie der bildenden Künste in Wien, wo er ein Schüler des Landschaftsmalers Professor Zimmermann war. Seit dem Jahre 1868 hat er einige seiner Arbeiten ausgestellt, und zwar in der III. allgemeinen Kunstausstellung in Wien 1868, im September: „Mondnacht“, aus Schiller’s „Räuber“, Oelgemälde; – in den großen internationalen Kunstausstellungen in Wien 1869, im April: „Motiv am Ramsauer Bach“ (600 fl. ö. W.); – „Unter Buchen“. Oelgemälde (500 fl. ö. W.); – 1870, im April: „Motiv aus der Ramsau“ (300 fl. ö. W.); – „Gebirgswald“ (700 fl. ö. W.); – „Waldschmiede“ (800 fl. ö. W.); – 1871, im April: „Abend“. Oelgemälde (Motiv aus Südtirol, 1200 fl.); – „Motiv aus Salzburg“, Oelgemälde, Eigenthum des Kunsthändlers Schwarz. Im Münchener Kunstverein war im letztgenannten Jahre von dem Künstler ein Bild: „Abend aus Oberitalien“ (1200 fl.) ausgestellt, über welches ein Kunstfreund und Kunstkenner schreibt: „eine schwefelgelbe Bergbeleuchtung, altdeutsches Mauerwerk, d. i. eine echt italienische Mauer ganz altdeutsch gemalt; schmutzige Kühe an einem Brunnen, das der Inhalt des Bildes, welches von äußerster Naturwahrheit ist, aber voll greller Gegensätze, ein großes Talent verrathend“.

Kataloge der I.–III. großen internationalen Kunstausstellung in Wien 1869. April, Nr. 122, 191; 1870, April, Nr. 69, 247, 251; 1871, April, Nr. 47, 652. – Katalog der III. allgemeinen deutschen Kunstausstellung 1868, September, Nr. 548.