Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 25 (1873), ab Seite: 152. (Quelle)
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Noch sind bemerkenswerth:

1. Andreas Reich, ein Künstler des 17. Jahrhunderts, der in der ersten Hälfte desselben zu Wien lebte und arbeitete. Nähere Nachrichten über seinen Lebensgang fehlen und von seinen Arbeiten sind auch nur ein paar Blätter bekannt, eines, das den sitzenden Tod mit dem Kalender darstellt, mit der Aufschrift: Hin geht die Zeit u. s. w., unten bezeichnet: A. Reich inv. et excud. Viennae Seb. Jenet sc. (Qu. Fol.); ferner ein von ihm selbst radirtes und bereits sehr seltenes Blatt: Magdalena wäscht dem Herrn die Füße; links an der Wand ist eine Uhr, bezeichnet: A. Reich. inv. et pinxit (Fol.). Warum ihm Nagler den Taufnamen Andreas beilegt, da er auf seinen Werken einfach als A. Reich bezeichnet steht, und er demnach ebenso gut Abraham, Adolph, Adam, Alfred, Albert heißen könnte, gibt Nagler nicht an. [Nagler (G. K. Dr.), Neues allgemeines Künstler-Lexikon (München 1839, Fleischmann, 8°.) Bd. XII, S. 379.] –