Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Julius von der Traun
Band: 10 (1863), ab Seite: 315. (Quelle)
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Julinacz, Paul (Geschichtschreiber, lebte im 18. Jahrhunderte, sein Geburts- und Todesjahr sind unbekannt). Er war in der Wojwodschaft geboren und serbisch-illyrischer Abstammung. Wie Horányi in seinen spärlichen Mittheilungen über ihn berichtet, stand er zur Zeit des Krieges zwischen Rußland und der Türkei als Lagerbote (cursor castrensis) Diensten des Fürsten Galliczin, der damals als kais. russischer Gesandter am Wiener Hofe beglaubigt war. Was seine spätere Würde, welche Horányi „supremus Pro-Tribunus“ nennt, eigentlich war, kann Herausgeber dieses Lexikons nicht mit Sicherheit bestimmen. Horányi sagt von ihm, daß er mehrere Werke aus dem Französischen in’s Serbisch-Illyrische übersetzt habe; selbstständig erschien von ihm das Werk: „Kratkoje wedenie w’istoryu proizhodjenija slaveno-serbskagho naroda .... do wremena Georgija Brankowitscha postliednagho despota Serbkagho“, d. i. Kurze Einleitung in die Geschichte des Ursprungs der slavisch-serbischen Nation bis auf die Zeiten Georg’s Brankovich, des letzten Fürsten Serbiens (Venedig 1765, 8°.).

Horányi (Alexius), Memoria Hungarorum et Provincialium scriptis editis notorum (Viennae 1776, Loewe, 8°.) Pars II, p. 265.