BLKÖ:Flór, Franz

Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Flir, Alois
Band: 4 (1858), ab Seite: 267. (Quelle)
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Flór, Franz (Arzt und Fachschriftsteller, geb. zu Großwardein 1809). Besuchte die untern Schulen in N.-Károly, die Philosophie in Großwardein. Die Medicin vollendete er in Pesth. Im J. 1833 wurde er Professor der Medicin, später der Chirurgie; 1836 zum Ehrendoctor der Stadt Pesth ernannt. 1848 war er ärztlicher Sectionschef im Kriegsministerium. Seit 1838 ist F. correspondirendes Mitglied der ungar. Akademie. Seine literarischen Werke sind: „A’ tetszholtak felélesztéséről szóló tanitás“, d. i. Lehre über die Belebung der [268] Scheintodten (Pesth 1835); – „A nevezetesebb sebészi véres mütételekről“, d. i. Ueber die namhafteren chirurgischen Operationen. Nach Dr. Fritze in Gemeinschaft mit Paul Bugát (Pesth 1835); – „A magyarországi orvosrend névsorá“, Schematismus der Doctoren Ungarns (Ebenda 1840). Seit 1838 war er in Gemeinschaft mit Bugát Redacteur des „Orvosi Tár“, d. i. Medicinisches Magazin. Er hat auch medicinische Kunstausdrücke gesammelt und Choulants „Specielle Pathologie und Heilwissenschaft“ in’s Ungarische übersetzt.

Ujabb kori ismeretek tára, d. i. ungr. Conversations-Lexikon der neueren Zeit (Pesth 1850, G. Heckenast, 8°.) III. Bd. S. 303. – Magyar irók. Életrajz-gyüjtemény. Gyüjték Ferenczy Jakab és Danielik József, d. i. Ungarische Schriftsteller. Sammlung von Lebensbeschreibungen. Von Jakob Ferenczy und Jos. Danielik (Pesth 1856, Gust. Emich) S. 142.