An unsere Leser! (Die Gartenlaube 1861/3)

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Titel: An unsere Leser!
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aus: Die Gartenlaube, Heft 3, S. 48
Herausgeber: Ferdinand Stolle
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Erscheinungsdatum: 1861
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
"In der »Gartenlaube« kamen Klischees bereits seit den 1860er-Jahren zum Einsatz. Auch hierfür gibt es einen konkreten Hinweis in der »Gartenlaube« von 1861: Ernst Keil wandte sich mit einer Entschuldigung an seine Leser, die sich über die verspätete Auslieferung eines Heftes beschwert hatten. Er begründete das mit Problemen, die sich beim Druck eines ganzseitigen Holzstiches zum Beitrag »Deutsche Spielhöllen« ergeben hatte. Der Druckstock war während der Produktion drei Mal zerbrochen, sodass ein Klischee in galvanoplastischer Abformung hergestellt wurde, das allerdings auch mehrfach misslungen war und damit den Auslieferungstermin verschob." In: Dialog mit Bibliotheken (Bd. 26, 2014, Nr. 1: 79-85), Illustrierte Idylle? Die Gartenlaube: Gesichter eines Massenblattes, S. 84.
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An unsere Leser!

Eine Kette von Ungeschicklichkeiten und Unglücksfällen, darunter dreimaliges Springen des Stockes und zweimaliges Mißlingen des galvanischen Kupferniederschlages, deren Verhinderung außer unserer Macht lag, hat die Ausgabe der Nr. 2 um acht Tage verzögert und die Illustration: Spielhölle, von Prof. Rustige gründlich verdorben. Wir können unsere Freunde nur um Entschuldigung dieses ärgerlichen Zwischenfalles bitten und gleichzeitig die Versicherung geben, daß wir uns bestreben werden, durch doppelt schön ausgeführte Illustrationen den fatale Unglücksfall baldigst vergessen zu machen.

Leipzig, den 7. Januar 1861.
Redaktion und Verlagshandlung.