ADB:Todt, Max

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Todt, Max“ von Hermann Arthur Lier in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 38 (1894), S. 410, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Todt,_Max&oldid=- (Version vom 19. August 2022, 04:40 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
<<<Vorheriger
Todt, Karl Gotthelf
Band 38 (1894), S. 410 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Kein Wikipedia-Artikel
(Stand September 2015, suchen)
GND-Nummer 13878714X
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|38|410|410|Todt, Max|Hermann Arthur Lier|ADB:Todt, Max}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=13878714X}}    

Todt: Max T., Maler, wurde im J. 1843 zu Paderborn geboren. (Die Angabe im Illustrirten Katalog der Internationalen Jubiläums-Kunst-Ausstellung, II. Aufl., Wien 1888, S. 83, Nr. 396: geboren Wien 1852, ist unrichtig.) Er erhielt seine erste künstlerische Erziehung auf der Akademie zu Düsseldorf und wurde dann Privatschüler von W. Sohn[WS 1] daselbst. An dem Kriege von 1870 nahm er als Freiwilliger theil, vermochte aber die Strapazen desselben nicht zu ertragen, erkrankte vielmehr und blieb mehrere Jahre arbeitsunfähig. Im J. 1877 siedelte er nach München über, wo er eine äußerst lebhafte künstlerische Thätigkeit entwickelte. Sein Feld war das Genrebild aus der Zeit des dreißigjährigen Krieges, das er in der Art der alten Niederländer, namentlich in der Teniers’ überaus flott, geistreich und coloristisch vortrefflich behandelte. Von seinen Bildern verdienen folgende erwähnt zu werden: „Ein Liebesbrief“ (1874), „Lesender Page (1874), „Tanz aus der Zeit des dreißigjährigen Krieges“, „Leicht verwundet“ und „Fahnenträger“ (1888), „Der Sänger“ und „Das neueste Lied“[WS 2] (1889), „Kriegers Zeche“ (1890). Bis an sein frühes Ende unermüdlich thätig, starb T. am 8. Mai 1890 zu München.

Vgl. A. Rosenberg, Die Münchener Malerschule, Leipzig 1887. 4°. S. 59, 60. – Bericht über den Bestand und das Wirken des Kunstvereins München 1890. München 1891. 4°. S. 67.


Anmerkungen (Wikisource)

  1. Wilhelm Sohn (1830–1899), deutscher Genremaler.
  2. Vorlage: keine schließenden Anführungszeichen