Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Stapf, Ambrosius“ von Franz Heinrich Reusch in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 35 (1893), S. 449, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Stapf,_Ambrosius&oldid=- (Version vom 21. Februar 2020, 07:45 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
<<<Vorheriger
Stapel, Ernst
Nächster>>>
Stapf, Franz
Band 35 (1893), S. 449 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Wikipedia-logo-v2.svg Joseph Ambrosius Stapf in der Wikipedia
GND-Nummer 104319496
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|35|449|449|Stapf, Ambrosius|Franz Heinrich Reusch|ADB:Stapf, Ambrosius}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=104319496}}    

Stapf: Joseph Ambrosius St., katholischer Theologe, geboren am 15. August 1785 zu Fließ im Oberinnthale, † am 10. Januar 1844 zu Brixen. Er machte seine Studien zu Innsbruck, wurde 1821 Professor der Moraltheologie am dortigen Lyceum, 1823 Professor im Seminar, später auch Domherr zu Brixen. Als Schriftsteller bearbeitete er hauptsächlich die Moraltheologie: „Theologia moralis in compendium redacta“ (4 Bde., 1827–31, 6. Aufl. 1846); „Epitome theologiae moralis publicis praelectionibus accommodata“ (2 Bde., 1832, an allen theologischen Lehranstalten in Oesterreich als Lehrbuch eingeführt, 3. Aufl. 1863–65, von seinem Nachfolger J. V. Hofmann und nach dessen Tode [1863] von S. Aichner besorgt); „Die christliche Moral“ (4 Bde., 1840–42, 2. Aufl., von J. V. Hofmann besorgt, 1848–50); „Expositio casuum reservatorum in dioecesi Brixinensi“ (1836). Außerdem veröffentlichte St. „Erziehungslehre im Geiste der katholischen Kirche“ (1832, 4. Aufl. 1846) und anonym „Der heil. Vincenz von Paul“ (2 Bde., 1835) und „Geschichte des Alten und Neuen Testamentes für die zweiclassigen Schulen in Oesterreich“ (1840).

Wurzbach 37, 144. – Werner, Gesch. der kath. Theol., S. 591. – Hurter, Nomenclator III, 1084.