ADB:Rollmann, Julius

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Rollmann, Julius“ von Lionel von Donop in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 29 (1889), S. 99, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Rollmann,_Julius&oldid=- (Version vom 10. August 2020, 19:44 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
<<<Vorheriger
Roller, Georg Jakob
Nächster>>>
Roman, Georg
Band 29 (1889), S. 99 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Kein Wikipedia-Artikel
(Stand Mai 2011, suchen)
GND-Nummer 118872958
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|29|99|99|Rollmann, Julius|Lionel von Donop|ADB:Rollmann, Julius}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=118872958}}    

Rollmann: Julius R., Landschaftsmaler, wurde am 13. December 1827 in Soest geboren. Er kam früh nach Düsseldorf in die Lehre eines Decorationsmalers und trat als Schüler in die Elementarclasse der dortigen Akademie ein. Seine künstlerische Selbständigkeit erwarb er sich nach mehrjährigem Besuch der Berliner Akademie und auf wiederholten Studienreisen ins baierische Gebirge und nach Oberitalien. Von München, wo er einige Jahre verweilte, siedelte er im J. 1853 nach Düsseldorf über. Seine Landschaften, meist Motive aus der oberbaierischen und Tiroler Gebirgswelt darstellend, sind ausgezeichnet durch Frische der Anschauung, geläuterten Farbensinn und eine den modernen Ansprüchen genügende Technik. Als charakteristisches Beispiel seiner Kunst ist die in der Nationalgalerie zu Berlin befindliche baierische Gebirgslandschaft aus dem Jahre 1864, Blick von Brannenburg auf den Heuberg, hervorzuheben. R. starb im besten Mannesalter am 30. April 1865 zu Düsseldorf.