Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Pauli, Theodor“ von Johann August Ritter von Eisenhart in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 25 (1887), S. 275, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Pauli,_Theodor&oldid=- (Version vom 20. Februar 2020, 01:28 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
Nächster>>>
Paulin
Band 25 (1887), S. 275 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Wikipedia-logo-v2.svg Theodor Pauli in der Wikipedia
GND-Nummer 124810675
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|25|275|275|Pauli, Theodor|Johann August Ritter von Eisenhart|ADB:Pauli, Theodor}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=124810675}}    

Pauli: Theodor P., Rechtsgelehrter, geboren am 22. September 1648 zu Greifenhagen in Hinterpommern, wo sein Vater Bürgermeister war, † am 12. August 1716 in Königsberg. P. besuchte seit 1665 das Gymnasium zu Colberg, dann das zu Stargard, bezog hierauf die Universität Greifswalde, im Herbst 1667 Frankfurt a. O., wo er 1672 den juristischen Doctorgrad erwarb, nachdem er vorher einen jungen Adeligen nach Hamburg und Bremen, Leipzig und Jena begleitet hatte. 1673 kam er als prof. juris extraordinarius nach Königsberg, wurde dort 1678 ordinarius secundus, 1679 zugleich Präses des Hofgerichtes, 1681 Primarius juris, 1697 Präses am Criminalgerichte, endlich 1703 neben seiner Professur Hof- und Tribunalrath, in welchen Eigenschaften er 1716 mit Tod abging. P. schrieb zu Frankfurt und Königsberg zahlreiche Disputationen, von denen an 36 im Druck erschienen; in seinem handschriftlichen Nachlasse befindet sich u. a. ein „Comment. in institutiones“ (Schriftenverz. bei Jöcher III, 1814 und Rotermund V 1709). – Sein Sohn Theodor Christian P. schrieb: „Trigam observationum juridicarum“. Regiom. 1704. 4°.

Jöcher und Rotermund a. a. O. – Arnold, Histor. der Königsb. Universität, Thl. II, S. 26. – Neue Leipz. Zt. 1717 S. 460 u. ff.