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Artikel „Oehms, Anton“ von Franz Xaver Kraus in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 24 (1887), S. 207–208, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Oehms,_Anton&oldid=- (Version vom 19. Februar 2020, 06:46 Uhr UTC)
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Band 24 (1887), S. 207–208 (Quelle).
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Oehms: Anton Oe., Theologe, geboren auf der Brantenmühle bei dem Kloster Himmerode in der Eifel, um 1735, ward 1756 Stiftsherr in St. Paulin bei Trier, 1764 Professor der Theologie an der Trierischen Universität, wo er die h. Schrift erklärte und morgenländische Sprachen lehrte. Er gab in der Folge das Lehramt ab, als er Kellner, d. i. Verwalter des Paulinusstifts wurde, und starb als Ehrenmitglied des Domstifts zu Trier 1809, im 74. Jahre seines Lebens, von seinem Mitbürger hochgeachtet. Als Schriftsteller hat er außer einer dogmatisch-exegetischen Arbeit „de Deo uno et trino“, welche ihm Verdrießlichkeiten mit Rom zuzog, hauptsächlich auf dem Gebiete der Trierischen Geschichte gearbeitet, welche er durch mehrere Untersuchungen über das Stift St. Paulin bereicherte. [208] Man rühmte auch seine künstlerische Fertigkeit in der Behandlung des Elfenbeins und Metalls. Seine Bibliothek und die von ihm hinterlassenen Papiere gehören dem Priesterseminar in Trier, welchem er dieselben durch Testament hinterließ.

Vergl. Trierische Kronik 1823, VIII, 61 f. – Marx, Erzstift, II, 2, 73.