Hauptmenü öffnen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Mirbt, Ernst Sigismund“ von Georg Christian Bernhard Pünjer in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 21 (1885), S. 778–779, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Mirbt,_Ernst_Sigismund&oldid=- (Version vom 13. November 2019, 02:37 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
Band 21 (1885), S. 778–779 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Wikipedia-logo-v2.svg Ernst Sigismund Mirbt in der Wikipedia
GND-Nummer 101172427
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|21|778|779|Mirbt, Ernst Sigismund|Georg Christian Bernhard Pünjer|ADB:Mirbt, Ernst Sigismund}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=101172427}}    

Mirbt: Ernst Sigismund M., Professor der Philosophie zu Jena, geb. gegen Ende des Jahres 1799 in Puzlau[1], einem Dorfe in Schlesien, kam 1809 in die Erziehungsanstalt der Brüdergemeinde zu Gnadenfeld. Das väterliche Gewerbe der Weberei zu erlernen, widerstrebte ihm, er besuchte das Pädagogium und Seminar der Brüdergemeinde und trat alsdann in den Schuldienst an derselben Anstalt, welche er als Knabe besucht hatte. Durst nach Wissenschaft und Trieb, die Welt zu sehen, veranlaßten ihn, zwei Jahre in Bonn und Göttingen den Studien zu widmen. Dann kehrte er in den Schuldienst zurück. Sobald aber der Tod der Mutter ihn in den Besitz eines geringen Erbes gesetzt hatte, [779] bezog er Ostern 1826 die Universität Jena und widmete sich unter persönlicher Leitung von Fries dem Studium der Philosophie. 1829 wurde er Dr. phil., 1832 Privatdocent der Philosophie, 1836 außerordentlicher Professor und ertrank am Morgen des 20. Juli 1847 in der Saale. Seine Schriften bei H. Döring: Jenaischer Universitäts-Almanach 1845. Jena 1845.[2]

[Zusätze und Berichtigungen]

  1. S. 778. Z. 8 v. u. ist statt „Puzlau“ zu lesen: Peilau. [Bd. 21, S. 797]
  2. S. 779. Z. 6 v. o. als Quelle hinzuzufügen: Günther, Lebensskizzen d. Professoren d. Univ. Jena. Jena 1858, S. 257. [Bd. 21, S. 797]