ADB:Meyer, Simon Christoph

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Artikel „Meyer, Simon Christoph“ von Hermann Arthur Lier in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 21 (1885), S. 616, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Meyer,_Simon_Christoph&oldid=- (Version vom 6. Oktober 2022, 00:40 Uhr UTC)
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Meyer: Simon Christoph M., Liederdichter. M. ist am 30. Januar 1719 zu Langensalza, wie das dortige Taufregister aufweist, getauft worden, war also wohl am 29. Januar 1719 geboren. Er ist der Sohn des Knopfmachers Dietrich Ludolph M. Von seinem Leben ist nur ganz weniges bekannt. Schon in Langensalza scheint er in Verbindung mit der Brüdergemeine gestanden zu haben. Ein Verbot der Privatversammlungen im J. 1739 trieb ihn von seinem Geburtsort weg. Er kam zu den Brüdern in der Wetterau. Später finden wir ihn im Dienste bei den pennsylvanischen Gemeinden. Wann und wo er gestorben ist, war nicht zu ermitteln. Ein „Lebenslauf“ des Mannes hat sich auch im Archive zu Herrnhut nicht vorgefunden. Von seinen geistlichen Liedern haben sich noch sechs im Gebrauch der Brüdergemeine erhalten, allerdings nicht ganz in der Form, die ihnen M. selbst gegeben hat. Das bekannteste derselben ist: „Wenn es sollt der Welt nachgehen“ (Nr. 1018 des Brüdergesangbuches von 1850), zuerst gedruckt im 8. Anhange des christlichen Gesangbuches der evangelischen Brüdergemeinde von 1735, zum dritten Mal aufgelegt … o. O. 1741, 8°, S. 1234, Nr. 1370. Seine übrigen Lieder (Nr. 548. 8, 1037. 1077, 3. 1631. 1444 Brüdergesangbuch von 1850) sind zuerst gedruckt im 11. Anhang des Gesangbuches von 1741.

Vgl. Historische Nachricht vom Brüdergesangbuche des Jahres 1778 und von dessen Liederverfassern, Gnadau 1835, 8°, S. 222.