ADB:Mauermann, Franz Laurenz

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Artikel „Mauermann, Franz Laurenz“ von Anton Weis in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 20 (1884), S. 688, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Mauermann,_Franz_Laurenz&oldid=- (Version vom 17. Januar 2022, 01:40 Uhr UTC)
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Mauermann: Franz Laurenz M., apostolischer Vicar von Sachsen, Bischof von Rama i. p. i., Domherr zu Budissin, geb. zu Neuzelle in der Niederlausitz am 19. oder 29. Januar 1780, † zu Dresden am 25. October 1845. Er war 1796 in das Cistercienserstift zu Neuzelle eingetreten, von 1804 bis 1813 daselbst in der Seelsorge verwendet und im letzteren Jahre in das Cisterzienser Jungfrauenkloster Marienstern in der sächsischen Oberlausitz, das nebst Marienthal unter der geistlichen Aufsicht von Neuzelle stand, als Capellan berufen worden, in welcher Wirksamkeit er bis zur Aufhebung seines Stiftes – 25. Februar 1817 – verblieb. Später wurde er Capellan und Pfarrer in Leipzig, Hofcapellan in Dresden, Präses des katholisch-geistlichen Consistoriums (1827) und nach dem Tode seines jüngeren Bruders Ignaz Bernhard M.[WS 1] (s. den nächsten Art.) apostolischer Vicar von Sachsen mit dem Bischofstitel von Rama. Zugleich ernannte ihn König Friedrich August IV. zu seinem Beichtvater. Ein vorzüglicher Prediger, hatte er sich auch seiner vortrefflichen Geistes- und Herzensanlagen halber in Leipzig und Dresden der allgemeinsten Achtung zu erfreuen. Die Katholiken Sachsens verdanken ihm den Bau der Kirchen zu Annaberg und Leipzig und die Vergrößerung ihres Friedhofes zu Dresden. Im Drucke erschien von ihm nebst einer Predigt zur Feier der fünfzigjährigen Regierung des Königs von Sachsen: „Das fürstliche Stift und Kloster des Ciftercienser-Ordens Neuzelle bei Guben in der Niederlausitz“. Regensburg 1840.

Neuer Nekrolog 1845. Forwerk, Geschichte und Beschreibung der kön. kath. Hof- und Pfarrkirche zu Dresden. Dresden 1851. S. 178.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: Ignaz Berhard M.