ADB:Mannhardt, Johann Wilhelm

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Mannhardt, Johann Wilhelm“ von August Bertling in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 20 (1884), S. 200, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Mannhardt,_Johann_Wilhelm&oldid=- (Version vom 26. Februar 2020, 11:10 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
<<<Vorheriger
Mannert, Konrad
Nächster>>>
Mannhardt, Johann
Band 20 (1884), S. 200 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Wikipedia-logo-v2.svg Johann Wilhelm Mannhardt (Theologe) in der Wikipedia
GND-Nummer 137106211
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|20|200|200|Mannhardt, Johann Wilhelm|August Bertling|ADB:Mannhardt, Johann Wilhelm}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=137106211}}    

Mannhardt: Johann Wilhelm M., den 14. Febr. 1760 zu Heppach[1] bei Waiblingen in Württemberg geboren, Sohn des dortigen Schullehrers, studirte in Tübingen Theologie und kam nach bestandenem Examen und erlangter Magisterwürde 1781 als Hauslehrer in eine angesehene mennonitische Kaufmannsfamilie nach Altona. Nachdem er sich mit der ältesten Tochter seines Principals verheirathet hatte, wurde er Gutsbesitzer in Holstein und starb nach einem für viele segensreichen Leben zu Hanerau den 20. Novbr. 1831. Er ist in dem neuerwachten religiösen Leben zu Anfang dieses Jahrhunderts vielfach thätig gewesen, namentlich durch den Plan auf seinem Gute eine den Herrnhuter-Colonien ähnliche Vereinigung lebendiger Christen ins Leben zu rufen. Eine Reihe geistlicher Lieder sind ebenfalls von ihm ausgegangen.

Gesangbuch zur kirchl. und häusl. Erbauung für Mennoniten-Gemeinden, Danzig 1854. Koch, Gesch. des Kirchenl. (3. Aufl. 1877), VII, 405.

[Zusätze und Berichtigungen]

  1. S. 200. Z. 23 v. u. l.: Klein-Heppach. [Bd. 22, S. 795]