ADB:Krämer, Friedrich Erich August

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Artikel „Krämer, Friedrich Erich August“ von Richard Hoche in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 17 (1883), S. 28–29, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Kr%C3%A4mer,_Friedrich_Erich_August&oldid=- (Version vom 26. Januar 2020, 01:52 Uhr UTC)
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Kraemer: Friedrich Erich August K., Theolog und Schulmann, 1785 bis 1845, wurde in Bleckendorf bei Egeln im Herzogthum Magdeburg als der Sohn eines Predigers am 21. Juni 1785 geboren. Nach dem Tode des Vaters kam er 1798 auf das Pädagogium zum Kloster U. L. Fr. in Magdeburg, später auf die lateinische Hauptschule des Hallischen Waisenhauses; 1803 wurde er Stud. theol. in Halle. Nach Beendigung seiner Studien war er einige Jahre an verschiedenen Orten seiner Heimath Hauslehrer, ging dann 1808 nach Hamburg, wurde hier Candidatus Ministerii und gründete, nachdem er in Kiel zum Dr. phil. promovirt war, eine Lehranstalt für Knaben, welche sich bald großen [29] Rufes erfreute. 1825 wurde er als Professor am Johanneum angestellt, übernahm 1834 die Specialdirection der mit dieser Anstalt verbundenen Realabtheilungen und wurde sodann 1837, nachdem diese als selbständige Realschule vom Johanneum gänzlich getrennt waren, zum ersten Director der neuen Schule erwählt. In dieser Stellung hat er mit besonderem Segen bis zu seiner Emeritirung (1844) gewirkt; er starb am 22. Januar 1845. Seine zahlreichen kleinen Schriften, meist Predigten und Schulreden, hat sein Sohn Gustav Adolf († 1849 als Arzt in Hamburg) 1845 gesammelt und herausgegeben.

Biographie in den „Gesammelten Schriften“, S. 5–22. Gedächtnißrede von Röpe im Progr. der Hamb. Realschule 1846, S. 22–25.