ADB:Hellwag, Christoph Friedrich

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Hellwag, Christoph Friedrich“ von August Mutzenbecher in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 11 (1880), S. 699, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Hellwag,_Christoph_Friedrich&oldid=- (Version vom 23. Juni 2021, 17:47 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
Nächster>>>
Hellweger, Franz
Band 11 (1880), S. 699 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Wikipedia-logo-v2.svg Christoph Friedrich Hellwag in der Wikipedia
GND-Nummer 116689951
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|11|699|699|Hellwag, Christoph Friedrich|August Mutzenbecher|ADB:Hellwag, Christoph Friedrich}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=116689951}}    

Hellwag: Christoph Friedrich H., geb. am 6. März 1754 zu Calw in Würtemberg, wo sein Vater, Eberhard Friedrich H., Diaconus war, bezog 1774 die Universität Tübingen, um Theologie zu studiren, wurde noch in demselben Jahre Doctor der Philosophie, widmete sich aber 1777–80 in Tübingen und Göttingen der Medicin und ließ sich 1781 als praktischer Arzt in Gaildorf nieder. Dann trat er 1782 als Leibarzt in den Dienst des damaligen Prinzen Peter Friedrich Ludwig von Holstein-Gottorp, nachmaligen Herzogs von Oldenburg, erlangte 1784 in Göttingen die medicinische Doctorwürde und wurde 1788 als Hofrath nach Eutin versetzt und 1800 zum Stadtphysicus in Eutin und Landphysicus des Fürstenthums Lübeck ernannt. Er starb als Geheimer Hofrath am 16. October 1835, nachdem er am 23. September 1834 sein 60jähriges Jubiläum als Doctor der Philosophie und sein 50jähriges Jubiläum als Doctor der Medicin gefeiert hatte. – H. war ein vielseitig gebildeter Gelehrter, der in philosophischen, physikalischen und mathematischen Forschungen lebte und als thätiger Mitarbeiter an zahlreichen medicinischen und anderen Zeitschriften, insbesondere dem „Deutschen Museum“, wie als Verfasser mancher selbständigen Schriften hoch geschätzt war.

Neuer Nekrolog der Deutschen, Jahrg. 1835, S. 874.